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»Hinz-Triller« signalisiert unhörbar Verkehrsfunkdurchsagen
Historie: 35 Jahre ARI-Signal fürs Autoradio
Durch den so genannten "Hinz-Triller" (benannt nach seinem Erfinder, dem Ingenieur Werner Hinz) wurden die Verkehrsdurchsagen vom laufenden Programm unterschieden. Es handelt sich dabei um ein besonderes akustisches Signal, welches vom Radiosender vor und nach jeder Verkehrsmeldung ausgesendet wird. Das ARI-Autoradio erkannte den für das menschliche Ohr unhörbaren 57 kHz-Ton als Durchsagekennung für den Verkehrsfunk und schaltete beispielsweise von einer eingeschalteten Kassettenwiedergabe auf Radioempfang um oder erhöhte die Lautstärke.
Verkehrsmeldungen wurden bereits seit 1969 ausgestrahlt. Nach der Entwicklung 1972 wurde ARI erstmals am 1. Juni 1974 im UKW-Hörfunk in Deutschland eingeführt, zunächst beschränkt auf ausgewählte ARD-Sender, später flächendeckend.












