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2.700 Verletzte und 14 Tote bei Wildwechsel-Unfällen im Jahr 2005
Statistik: Hoher Blutzoll bei Wildunfällen
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| Über 2.700 Verunglückte | ADAC |
| im Jahr 2005: Wildunfälle sind gefährlich | |
Die Zahl der Wildunfälle ist in den letzten beiden Jahren um jeweils über neun Prozent zurückgegangen. Daraus lässt sich allerdings kein Trend ableiten: Wie die Entwicklung der letzten 15 Jahre zeigt, schwankt die Zahl relativ stark.
Überdurchschnittlich viele Wildunfälle werden in den Monaten Mai bis November gezählt. Unfallträchtigster Monat 2005 war der Oktober (279). Die meisten Wildunfälle ereignen sich auf Landstraßen außerhalb von geschlossenen Ortschaften, im Jahr 2005 waren es 87 Prozent. Dabei kam bei fast jedem zweiten Unfall ein Fahrzeug von der Straße ab.
Unabhängig von der Jahreszeit passierten 2005 mehr als zwei Drittel aller Wildunfälle mit Personenschaden zwischen 20 Uhr abends und 8 Uhr morgens, bei den übrigen Unfällen mit Verletzten waren es nur 24 Prozent. 18- bis 24-Jährige sind häufiger an Wildunfällen beteiligt als andere Altersgruppen: 37 Prozent der Unfälle, bei denen Personen zu Schaden kamen, wurden von jungen Fahrern verursacht. Dies liegt auch an der zeitlichen Verteilung der Wildunfälle und daran, dass junge Fahrer nachts häufiger unterwegs sind als ältere Fahrer. Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden des Wochenendes (Fr/Sa und Sa/So jeweils von 20 bis 6 Uhr) wurde fast jeder zweite Wildunfall mit Verletzten oder Getöteten (49 Prozent) von jungen Fahrern verursacht.












