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Produktion der neuen Jumper, Boxer und Ducato angelaufen
Citroën, Peugeot und Fiat zeigen die neuen Transporter
Dort haben heute die Chefs der beiden Unternehmen, Sergio Marchionne und Jean-Martin Folz, die neue Fahrzeuggeneration vorgestellt, deren Produktion vor einigen Tagen angelaufen war. Sie ersetzt die bisherigen Modelle, die zusammengenommen in Europa Marktführer in ihrem Segment sind und in mehr als zwei Millionen Exemplaren gebaut wurden.
Die neuen Modelle hören auf die gleiche Verkaufsbezeichnung, während der interne Code für die Baureihe X250 lautet. Zusammen haben beide Konzerne eigenen Angaben zufolge über 1,1 Milliarden Euro investiert. Genauere Details zu den Transportern und Fahrgestellen - der Fiat Ducato etwa ist in Deutschland eine beliebte Wohnmobil-Basis - wurden im Zuge der ersten Vorstellung nicht bekannt gegeben. Versprochen sind aber natürlich eine erhöhte Ladekapazität und bessere Fahrleistungen, mutmaßlich dürfte auch die Sicherheit profitiert haben. Die Markteinführung ist für den Anfang des zweiten Halbjahres avisiert.
Die Partnerschaft zwischen Fiat und PSA besteht seit 1978 und wurde Anfang 2002 bis ins Jahr 2017 festgeschrieben. Die seinerzeit geschlossene Vereinbarung sieht die Entwicklung und Fertigung einer weiteren neuen Transporter-Modellfamilie vor, die ab Ende 2006 im Werk Valenciennes in Frankreich in Produktion gehen soll. Mutmaßlich handelt es sich hierbei um die Nachfolger von Citroën Jumpy, Fiat Scudo, und Peugeot Expert. In diesem Werk werden auch die großen Vans der Marken Fiat, Lancia, Peugeot und Citroën hergestellt.
Im März 2005 haben die beiden Konzerne darüber hinaus eine Vereinbarung über Entwicklung und Produktion einer weiteren Fahrzeugfamilie geschlossen: Es handelt sich um einen kleinen Transporter, der unter der Koordination von Tofas im Werk Bursa (Türkei) produziert werden wird.
Schließlich haben beide Partner eine Vereinbarung zur Fertigung eines PSA-Getriebes im argentinischen Fiat-Werk Cordoba, das in PSA-Fahrzeuge für den südamerikanischen Markt eingebaut werden soll, unterzeichnet. Die vorgesehene Jahresproduktion beträgt 140.000 Einheiten, das Abkommen hat eine Laufzeit von zehn Jahren.












