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Bayerischer Innenminister befürwortet aber echtes Tagfahrlicht
Beckstein gegen Abblendlicht am Tage
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| STMI Bayern | |
| Beckstein | |
Ein weiterer Nachteil sei, dass der Kraftstoffverbrauch und damit die Umweltbelastung ansteige. Dies seien auch vor dem Hintergrund höheren Verschleißes an Lichtmaschine und Beleuchtungseinrichtungen "natürlich für jeden Einzelnen zusätzliche Kosten", so der Minister, der offenbar Verkehrsopfer mit Centbeträgen gegenrechnet.
Insgesamt aber sei Bayern zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bestrebt, auf europäischer Ebene so schnell wie möglich die obligatorische Ausrüstung aller Neufahrzeuge mit echten Tagesfahrlichtleuchten zu verankern, sagte Beckstein.
Solche Leuchten, wie sie ab Werk derzeit nur von Audi angeboten werden, sind in der Tat in punkto Energieverbrauch, Langlebigkeit und Blendeffekt gegenüber herkömmlichem Abblendlicht im Vorteil. Eine Erklärung, warum die angebliche Kompensationswirkung für Fußgänger oder Motorradfahrer hier anders sein soll, blieb Beckstein aber schuldig.
Studien gehen von bis zu zwei Millionen Unfällen jährlich europaweit aus, die sich mit Tagfahrlicht vermeiden ließen. Die Folge: 155.000 weniger Verletzte und sagenhafte 5.500 weniger Tote.












