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Neue Front im 407-Stil / Bessere Ausstattung / Neue 177 PS-Version
Peugeot: Facelift für den 307
Die höher positionierten Modelle erhalten außerdem Chromstreben im Kühlergrill. Nur leicht modifiziert wurden außerdem die Scheinwerfer. Die Seitenlinie bleibt unverändert, am Heck gibt es lediglich neue Rückleuchten, wobei sich das "neu" nur auf die innere Aufteilung bezieht, nicht aber auf die äußere Form und Größe - ganz so wie beim letzten 206-Facelift.
Peugeot wäre nicht Peugeot, hätte man nicht im Zuge der Neuerungen auch die Ausstattungslinien abermals geändert. So sind Drei- und Fünftürer nun in insgesamt fünf Versionen lieferbar; das neue Top-Niveau "Platinum" ergänzt "Grand Filou Cool", "Tendance", "Prémium" und "Sport" (jetzt serienmäßig mit 17 Zoll-Alufelgen).
Die Platinum-Modelle sind dabei tatsächlich sehr luxuriös gestaltet, wozu weniger Klimaautomatik, Reifendrucksensoren an den 17 Zoll-Alurädern oder Tempomat beitragen, sondern in erster Linie die Lederausstattung, die hier einmal tatsächlich das Wort "Voll-Leder" rechtfertigt: Neben den Sitzen ist auch das Armaturenbrett mit dem Naturmaterial bezogen, wie man es vom 307 CC bereits kennt und sonst in dieser Klasse vergeblich sucht. Dem Platinum vorbehalten ist auch die neue Top-Motorisierung für die Drei- und Fünftürer, nämlich das aus dem 307 CC "Sport" bekannte Zweiliter- Aggregat mit 177 PS.
Der Kombi "Break" ist künftig auch in der Version "Prémium" lieferbar, die wie bei den Limousinen u.a. über Klimaautomatik, Nebelscheinwerfer und einen Sitzbezug aus Stoff-/Velours-Kombination verfügt. "Tendance"-Käufer erhalten künftig ab Werk in Wagenfarbe lackierte Seitenschutzleisten, Nebelscheinwerfer, neue Sitzbezüge und Leichtmetallfelgen im 16 Zoll-Format.
Die Palette der Hochdachversion SW wiederum wird um die Ausstattungsversion "Sport" nach oben erweitert. Hier gibt es u.a. Klimaautomatik, 17 Zoll-Alufelgen, Sportsitze mit Leder-/Stoff-Bezug sowie Tempomat serienmäßig. Im Falle des 307 SW "Premium" sind Nebelscheinwerfer und 16 Zoll-Räder neu in der Grundausstattung.
Zuletzt ein Blick auf die CC-Version: Das Klappdach-Cabriolet ist jetzt wie sein kleinerer Bruder 206 CC ebenfalls als Diesel bestellbar. Zum Einsatz kommt hier die 136 PS-Version des Zweiliter-HDi, die, wie inzwischen alle 307-Diesel, mit Rußfilter ausgestattet ist. Der Selbstzünder ist ausschließlich mit den Versionen "Tendance" und "Sport" kombinierbar; letzterer verfügt unabhängig über die Motorisierung künftig auch über einen Reifendruckkontrolle.
Die Preise beginnen nur leicht oberhalb des bisherigen Niveaus: Der billigste Dreitürer mit 88 PS ist ab 15.350 Euro zu haben, der kleinste Diesel im Dreitürer kostet ab 18.300 Euro, die neue Top-Version "Platinum 180" ab 24.950 Euro und das Diesel-Cabrio mindestens 27.200 Euro. Optional gibt es erstmals auch Xenon-Licht und eine Bluetooth-Schnittstelle für Handys.
Bestellbar sind die neuen Modelle ab dem 15. Juni, die Händlerpremiere ist zusammen mit jener der Modelle 107 und 1007 auf den 16. Juli 2005 terminiert. Dadurch, dass Peugeot nicht bis in den Herbst wartet, fällt zwar eine IAA-Neuheit unter den Tisch, doch dafür dürfte es reichen, mit dem 307 in Deutschland 2005 zum dritten Mal in Folge das beliebteste Importmodell seiner Klasse zu stellen.
Und für die IAA hat Peugeot ja immerhin noch das 407 Coupé und mutmaßlich einen Ausblick auf den 206-Nachfolger im Gepäck.












