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Mitarbeiterzahl und Produktionskapazität verdoppelt
DaimlerChrysler: Werkserweiterung in den USA abgeschlossen
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| Typisch amerikanisch: | DaimlerChrysler |
| Das Mercedes-US-Werk (im Hintergrund) hat eine eigene Autobahnausfahrt, die auch so heißt | |
Bei alledem legt Mercedes Wert auf die Feststellung, dass das US-Engagement auch zur Beschäftigungssicherung in Deutschland beitrage, weil der Antriebsstrang der beiden Baureihen aus Untertürkheim und Berlin sowie von AMG in Affalterbach stamme - was zweifellos wahr ist, aber auch ein bisschen unglücklich argumentiert.
Mercedes-Chef Dr. Eckhard Cordes sagte, die Entscheidung von 1993 für den Bau des ersten Pkw-Werks außerhalb von Deutschland habe sich als "nachhaltig richtig" erwiesen. Der Erfolg der M-Klasse - von der ersten Generation wurden weltweit über 640.000 Fahrzeuge verkauft - belege dies eindrucksvoll. Der Erfolg baue einerseits auf den hoch motivierten und engagierten Mitarbeitern und andererseits auf den guten Beziehungen zu den lokalen Behörden in Alabama auf.
Das erweiterte Werk verfügt über zwei Montagelinien, zwei Lackieranlagen sowie einen erweiterten Rohbau. Die Fertigung ist flexibel ausgelegt. Die Logistik und Belieferung erfolgt "Just-in-Sequence" und "Just-in-Time", so dass es kaum Lagerbestände auf dem Werksgelände gibt. Derzeit werden rund 300 Mitarbeiter aus Alabama in Sindelfingen geschult, während etwa die gleiche Anzahl von Produktionsfachleuten aus verschiedenen deutschen Werken vor Ort den Anlauf der beiden neuen Modelle begleiten.
Seit 1993 hat die DaimlerChrysler AG insgesamt mehr als eine Milliarde US-Dollar in den Standort Tuscaloosa investiert. Produktionsstart der neuen M-Klasse war im Dezember 2004 (Autokiste berichtete), die ersten Exemplare an deutsche Kunden werden mutmaßlich im August 2005 ausgeliefert.












