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Rund 30 Stunden Fahrzeit nach Hamburg / 150 Lkw-Transporte weniger pro Woche
VW: Container-Transport erfolgt jetzt auf dem Wasserweg
Wie die Wolfsburger mitteilen, werden durch die Umstellung rund 150 Straßentransporte wöchentlich vermieden. Ausschlaggebend für die Entscheidung war aber auch der Kostenfaktor: Spätestens nach der Einführung der Lkw-Maut im Januar 2005 werde der Transport auf dem Wasserweg auch "bedeutend billiger" sein als auf der Straße, hieß es.
Dabei werden so genannte "Schubschiffe" eingesetzt. Diese fassen jeweils 48 Container oder zusammengekoppelt zu einer Doppeleinheit deren 96, mit jeweils 15 Tonnen. Für die gleiche Menge würden den Angaben zufolge sonst 96 Lkws benötigt. Das Schiff benötigt für die Fahrt über Elbe, Elbeseitenkanal, Mittellandkanal (direkt vorbei an der Autostadt) bis Braunschweig rund 30 Stunden. Vorrangig transportiert VW CKD-Material (Kauf- und Herstellteile) in den Containern, aber auch Leergutbehälter, Werkzeuge und Umzugsgut innerhalb der Produktionsstandorte.
Im Hamburger Hafen werden die von den Reedereien bereitgestellten Container vom Binnenschiff am jeweiligen Containerterminal termingerecht angeliefert, zwischengelagert und letztlich auf die entsprechenden Seeschiffe verladen, die dann die Güter zu ihren Bestimmungsorten weltweit bringen.
VW hatte sich im vergangenen Jahr in einem großen Pilotprojekt von den Möglichkeiten und der Leistungsfähigkeit überzeugt: Damals wurden rund um die Uhr täglich 100 Container in zwei Binnenschiffen je Richtung verladen, drei Wochen am Stück.











