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Alle Zahlen und Tendenzen in der Übersicht / Mit Herstellerwertung
Marktbericht Mai 2004: Wieder ein Rückschlag
Bezogen auf die einzelnen Fahrzeugarten ergibt sich überall ein Minus im vergleich zum April, während es im Jahresvergleich schon besser aussieht: In Nutzfahrzeuge und Traktoren wird wieder investiert. Am Motorradmarkt dagegen hängen die Wolken richtig tief: Mit nur 24.559 neu zugelassenen Krädern wurde ein langjähriger Tiefstwert im Mai erreicht. Im Jahr zuvor war das Ergebnis um 12,6 Prozentpunkte besser. Bei einem derzeitigen Minus von 7,9 Prozent in der Kumulierung werden die Krafträder aller Voraussicht nach das siebente Jahr in Folge negativ abschließen. Lediglich die Quads (leichte vierrädrige Kfz) haben Hochkonjunktur – sie schießen wie die Pilze aus dem Boden.
Abermals gestiegen ist - trotz der anhaltenden Debatte um den Rußfilter, der in vielen Volumenmodellen noch immer nicht zu haben ist - der Diesel-Anteil: Inzwischen liegen die Selbstzünder bei 42 Prozent.
Bezogen auf die Hersteller spürt die Mehrheit der deutschen Autobauer, angeführt von Opel (- 7,9 %) und Audi (- 6,5 %) den Gegenwind derzeit (Januar bis Mai) besonders stark. Porsche dagegen befindet sich bei einem Zuwachs von 18,5 Prozent auf der Sonnenseite des Marktes und ist dort in guter Gesellschaft mit einer Reihe ausländischer Marken (Honda, Hyundai, Mazda, Alfa, Toyota/Lexus und Volvo). Deren Anteil nimmt in der Summe zu. Seat verzeichnete mit + 27,3 Prozent das stärkste Mai-Ergebnis gegenüber April. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegt Daewoo mit einer deutlichen Steigerung von 79,9 Prozent vorn.
Noch düsterer entwickelt sich der Gebrauchtwagenmarkt: 7,7 Prozent Rückgang bei den Pkw bzw. 7,8 Prozent Minus gegenüber dem April sind deutlich. Ein leichtes Plus erreichten nur die Busse. Nach den ersten fünf Monaten des Jahres liegt das Minus im vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 2,4 Prozent (Pkw: 2,2 Prozent).











