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Deutliche Rückgänge bei 911 und Boxster / Neues Rekordjahr angepeilt
Porsche: Cayenne rettet Absatzzahlen in Rekordhöhen
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| Rettet die Porsche- | © Porsche AG |
| Absatzzahlen: Cayenne, hier der Cayenne S | |
Entscheidenden Anteil hieran hat der im Dezember letzten Jahres erfolgreich in den Markt eingeführte Porsche Cayenne. Während die Zulassungen bei den Modellreihen 911 und Boxster im Rückwärtsgang laufen - der 911 muss ein Minus von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verkraften, der Boxster immerhin noch minus 22 Prozent - konnte der Sportwagenbauer 2.144 Cayenne S und Turbo in Deutschland verkaufen und damit die Rückgänge bei den echten Sportwagen mehr als kompensieren.
Noch deutlicher wird die Rettungsfunktion des Cayenne in Nordamerika, dem wichtigsten Porsche-Markt: Hier konnten im Juli 2003 insgesamt 2.696 Fahrzeuge (plus neun Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) ausgeliefert werden. Davon entfielen 1.437 auf den Cayenne, während der 911 ein Minus von 35 Prozent und der Boxster mit gerade einmal 521 Einheiten sogar ein Minus von 61 Prozent verkraften mussten.
Im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr 2002/03 (31. Juli) hat Porsche nach eigenen Angaben die Verkäufe in Nordamerika deutlich steigern können. Ausgeliefert wurden 24.748 Fahrzeuge; gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr mit 22.708 Einheiten ist dies ein Plus von acht Prozent.
Einen neuen Impuls insbesondere für den 911 verspricht sich das Unternehmen von der im September stattfindenden IAA. Dort wird das Jubiläum des 911 im Mittelpunkt stehen, der vor vierzig Jahren auf der IAA 1963 sein Debüt feierte. Kurz darauf rollen bereits die ersten neuen 911-Varianten in die Showrooms, nämlich das Turbo Cabriolet, das Carrera 4S Cabrio und der GT3 RS. Insgesamt sei man deswegen optimistisch, so Porsche, 2003 das Rekordjahr 2002 nochmals zu übertreffen.












