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ADAC: Jetzt schon fünf Kontrollstationen an Autobahnen
Österreich verstärkt Vignetten-Überwachung
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| Mautstelle in Österreich | © ASFINAG |
Die Lkw-, Bus- und Pkw-Kontrollen, die die an Österreichs Grenzen weggefallenen Fahrzeug-Überprüfungen ersetzen, dienen der Überwachung der Verkehrssicherheit. Die Kontrollen können auch im Zusammenhang mit Fahndungen und Drogenschmuggel erfolgen und nicht zuletzt richten die Autobahngendarmen ihr Augenmerk auf die Einhaltung der Vignettenpflicht.
Obwohl die Pickerl-Moral bei ausländischen Autofahrern relativ hoch ist - 2002 lag die Vignetten-Akzeptanz bei 92 Prozent -, wurden im Vorjahr auf dem österreichischen Autobahn- und Schnellstraßennetz rund 70.000 Pickerl-Muffel erwischt, durchschnittlich 191 pro Tag.
Nach ADAC-Sichtweise zahlt es sich nicht aus, ohne Pickerl vignettenpflichtige Fernstraßen zu befahren. Auto- und Motorradfahrer, die ohne Vignette angetroffen werden, müssen wegen Maut-Verstoßes mit einer Geldstrafe von 400 bis 4.000 Euro rechnen. Pickerl-Sünder, die an Ort und Stelle eine Ersatzmaut von 120 Euro entrichten, bleiben allerdings straffrei. In Österreich verhängte Mautstrafen können auch in Deutschland vollstreckt und die fälligen Geldbußen hier eingezogen werden.












