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"Automobilwoche" berichtet über Stellenabbau im Vaneo-Werk Ludwigsfelde
Mercedes: Vaneo-Sondermodell soll neue Kunden locken
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| Vaneo "Spring" | © DaimlerChrysler AG |
Diverse Finanzierungsmodelle ab 3,9 Prozent Zinssatz sollen den Absatz des kleinen Vans unterstützen. Bei Nutzung dieses Angebots (gültig bis Ende Juni 2003) biete der "Spring" dann einen nicht näher erläuterten Preisvorteil von 1.740 Euro, hieß es. Grundpreise hat Mercedes nicht mitgeteilt und jedenfalls bis dato auch im Vaneo-Konfigurator nicht eingepflegt.
Ab April wird es zusätzlich einen Vaneo "Imagination" geben, der insbesondere durch seine Lederausstattung auffällt. Details hierzu sind bisher nicht bekannt.
Die vor kurzem durch die Presse gehenden Gerüchte über einen bevorstehenden Produktionsstopp für den Vaneo hat Mercedes dementiert. Aufgrund der schleppenden Nachfrage nach dem Van auf A-Klasse-Basis dürfte das Ende jedoch nur noch eine Frage der Zeit sein. Nach einem Bericht der Münchner "Automobilwoche" werden derzeit im Mercedes-Werk Ludwigsfelde im Einschicht-Betrieb nur noch 100 Fahrzeuge pro Tag gefertigt. Dies macht rund 22.000 Autos im Jahr - gegenüber einer ursprünglichen Planung von 36.000 Exemplaren. Nach Informationen der Automobilwoche will DaimlerChrysler deshalb 200 der insgesamt 1.700 Arbeitsplätze in Brandenburg abbauen; es soll sich insbesondere um befristete Verträge handeln. Ab 2005/2006 soll dann wohl ein Teil der Produktion des neuen Sprinters nach Ludwigsfelde verlegt werden, möglicherweise laufen hier dann auch einige der größtenteils baugleichen VW LT vom Band.
Nach Mercedes-Angaben wird unterdessen auch an einem Vaneo-Nachfolger gearbeitet, der wohl auch einen neuen Namen bekommen wird. Zunächst ist zu hoffen, dass sich die Stuttgarter bei der anstehenden Neuauflage der V-Klasse mehr an den Limousinen des Hauses als an der unrühmlichen Van- und Kleintransporter-Geschichte (MB 100, Vito/V-Klasse, Vaneo) orientieren werden.












