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Produktion der Kraftstoffanlage für den neuen VW Passat
Visteon plant zwei neue Werke in Deutschland
Als einer der erster Hersteller bringt Visteon ein Kunststoff-Tanksystem auf den Markt, dass in der Zweischalen-Technik ("Twinsheet") im Thermoformverfahren gefertigt wird. Dieses System erlaubt die Konstruktion einer filigraneren Kontur der Tankblase. Die Formgebung passt sich der Fahrzeug-Karosserie in Form und Größe an und nutzt den Bauraum im Fahrzeug optimal aus. Herkömmliche Kraftstoffbehälter, zum Beispiel Stahltanks oder in Blastechnik geformte Kunststofftanks, sind weniger anpassungsfähig. Dazu kommt der Gewichtsvorteil von Kunststoff-Konstruktionen, den Visteon mit rund 30 Prozent gegenüber Stahltanks beziffert.
Das Tanksystem beinhaltet Kraftstofffördermodul, Kraftstofffilter, Kraftstoff- und Entlüftungsleitungen sowie den Aktivkohlebehälter. Die Tankwand besteht aus einem 6-schichtigen, hochdichten Polyethylen mit einer Ethylenvinyl-Alkohol (EVOH) Sperrschicht, die als Barriere gegen austretende Kohlenwasserstoffe wirkt. Die in den Tank integrierten Komponenten reduzieren die Möglichkeiten des Kraftstoffdampfaustrittes und minimieren somit die Emissionswerte.
"Unsere Investition in zwei neue, kundennahe Standorte zur Unterstützung der Passat-Produktion in Deutschland zeigt, dass es dem jungen Unternehmen Visteon bereits gelungen ist, eine langfristige Partnerschaft mit der Volkswagen Gruppe einzugehen", so Dr. Wilfried Janke, der bei Visteon als Vice President und Geschäftsführer Deutschland die Zusammenarbeit mit dem Wolfsburger Unternehmen steuert.











