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ADAC: Regelmäßig zum "Augen-TÜV" / Sonderaktionen für Club-Mitglieder
Sicherheitsrisiko Augen: Vielen Autofahrern fehlt nachts der Durchblick
Früher oder später lassen die Augen bei jedem nach. Auch bei Menschen, die keine Brille brauchen, sinkt die Sehschärfe nachts um etwa 50 Prozent der Tagessehschärfe, die Kontrastempfindlichkeit nimmt bis zur Hälfte ab. Fehlsichtige sind besonders von einer speziellen Nachtkurzsichtigkeit (Nachtmyopie) betroffen, diese lässt sich aber mit entsprechenden Gläserstärken ausgleichen. Auch Augenkrankheiten, wie der Graue Star, können zu schlechter Nachtsichtigkeit führen. Bei dieser altersbedingten Linsentrübung kann nur eine Operation helfen.
Die meisten Fälle von schlechtem Dämmerungssehen lassen sich mit einer Brille oder einer Therapie korrigieren. Daher kommt es nur ganz selten vor, dass man auf das Autofahren bei Dunkelheit ganz verzichten muss. Eine der wenigen Ausnahmen ist die Netzhauterkrankung Retinopathia pigmentosa, die zu völliger Nachtblindheit führt.
Der ADAC rät allen Kraftfahrern, regelmäßig zum "Augen-TÜV" zu gehen. In einer einmonatigen Sonderaktion für ADAC-Mitglieder, die am 10. November beginnt, bieten Augenoptiker einen kostenlosen Tagessehtest an. Wenn sie über die entsprechende Ausstattung verfügen, führen sie auch einen Dämmerungssehschärfetest durch. Den können auch die meisten Augenärzte anbieten. Dort wird er allerdings als freiwillige individuelle Gesundheitsleistung nicht von den Krankenkassen übernommen. Im Aktionszeitraum zahlen ADAC-Mitglieder daher bei den Augenärzten des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V. (BAV) statt der üblichen 30 Euro den Sonderpreis von 13 Euro.
Auf der BAV-Website finden sich eine Fülle an Informationen rund um Auge, Brille, Kontaktlinsen und gutes Sehen.











