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Club fordert Kennzeichnung von Batterien mit einer Verkaufsfrist
ADAC-Test Auto-Batterien: Nur ein Modell mangelhaft
Laut ADAC-Pannenstatistik sind 35 Prozent aller Autoschäden auf Störungen in der allgemeinen Fahrzeugelektrik zurückzuführen. Allein 660.000-mal mussten die "Gelben Engel" im vergangenen Jahr Starthilfe leisten. Die Ursache: Eine defekte Stromquelle. Deshalb rät der ADAC, vor dem Wintereinbruch die Autobatterien überprüfen zu lassen und wenn nötig auszutauschen. Allerdings müssen Batterien, die einmal tiefentladen wurden, nicht zwangsläufig defekt sein. Oftmals können sie durch ein externes Ladegerät wieder aufgeladen und weiter verwendet werden.
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Beim Kauf einer Batterie sollte man sowohl hinsichtlich des Gehäuses als auch der elektrischen Werte wieder die gleiche Größe wählen, die schon der alte Akku hatte. Ein Preisvergleich lohnt sich auf jeden Fall, auch Nachlässe bis zu 30 Prozent auf den Listenpreis sind möglich. Meist, aber nicht zwangsläufig, sind Batterien im Fachhandel und an der Tankstelle billiger als in der Werkstatt.
Leider kann der Käufer nur selten erkennen, wann eine Batterie hergestellt und ob sie bis zum Verkauf richtig gelagert wurde. Deshalb fordert der ADAC, dass Batterien mit einer Verkaufsfrist gekennzeichnet werden. Ebenso wäre ein transparentes Gehäuse sowie Minimum- und Maximummarkierungen wünschenswert. So könnte der Flüssigkeitsstand von außen erkannt werden.
Selbstverständlich dürfen ausgediente Batterien aufgrund des Blei- und Säuregehalts nicht wild entsorgt werden. Sie können bei Händlern und speziellen Rücknahmestellen unentgeltlich abgegeben werden.











