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Jeder 8. Verkehrstote stirbt bei Alkoholunfall
Fünf Prozent weniger Alkoholunfälle im Jahr 2001
Alkoholeinfluss spielte bei 7 % aller Unfälle mit Personenschaden eine Rolle. Die höchsten Anteile der Alkoholunfälle an allen Unfällen mit Personenschaden wurden in Mecklenburg-Vorpommern mit 10 % sowie im Saarland und in Brandenburg mit jeweils gut 8 % ermittelt.
Tatsächlich dürften sich deutlich mehr Alkoholunfälle ereignet haben, da die Polizei nicht bei jedem Unfallbeteiligten prüft, ob er unter Alkoholeinfluss gestanden hat. Auch ist anzunehmen, dass von den unfallflüchtigen Verkehrsteilnehmern, die nicht ermittelt werden konnten, ein überdurchschnittlich hoher Anteil alkoholisiert war.
Insgesamt wurden 26 000 alkoholisierte Fahrer und Fußgänger bei Unfällen mit Personenschaden von der Polizei registriert, 16 200 (62 %) von ihnen waren Pkw-Fahrer. 18 % der alkoholisierten Pkw-Fahrer hatten zum Zeitpunkt der ersten Blutprobe einen BAK-Wert (Blutalkoholkonzentration) von unter 0,8 Promille, 13 % einen zwischen 0,8 und 1,1 Promille sowie 46 % einen zwischen 1,1 und 2,0 Promille. Mehr als jeder Fünfte (22 %) hatte sogar über 2,0 Promille Alkohol im Blut.
Ausführlichere Ergebnisse enthält die Broschüre "Alkoholunfälle im Straßenverkehr 2001", die beim Statistischen Bundesamt angefordert werden kann.











