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Klau-Zahlen erreichen Tiefstand / Berlin bleibt Hochburg bei Dieben
Auto-Diebstahl 2018: Ein Mazda ist Langfingers' Liebling
Weiter gestiegen ist hingegen der wirtschaftliche Schaden für die Bestohlenen: Nach dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zahlten die Versicherer für jeden Diebstahl im Durchschnitt mehr als 19.800 Euro, ein Plus von sieben Prozent. Insgesamt verursachten Autodiebe im Jahr 2018 Schäden von 298 Millionen Euro.
Im Vergleich der Bundesländer und Großstädte hatte Berlin erneut die mit Abstand höchste Diebstahlrate. Hier wurden im Laufe des vergangenen Jahres 2.877 Pkw gestohlen, die Diebstahlquote lag bei 3,1 von 1.000 kaskoversicherten Pkw. Ebenfalls vergleichsweise hohe Diebstahlraten ergaben sich für Leipzig (1,5), Hamburg (1,4) und Hannover (1,0). Deutlich geringer war die Diebstahlgefahr im Süden der Republik. So wurden in Bayern und Baden-Württemberg zusammen nicht einmal halb so viele Autos geklaut wie allein in Berlin.
Bei den Kriminellen hoch im Kurs standen insbesondere SUVs und teure Limousinen. Das 2018 am häufigsten gestohlene Modell war der Mazda CX-5 2.2 D AWD; gefolgt vom BMW X6 und erstaunlicherweise einem Toyota auf Platz 3. Im Übrigen ist die Top50 überwiegend in der Hand von Audi, BMW, Mazda, Mercedes, Porsche und Toyota. Der erste und einzige VW findet sich mit dem Multivan auf Rang 31, Ford und Opel kommen ebenso wie die französischen und koreanischen Marken gar nicht vor.
Wenn das Auto gestohlen wurde, ersetzt die Teilkaskoversicherung den entstandenen Schaden. Auch wer eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, wird entschädigt, denn die Teilkasko ist automatisch in der Vollkasko inbegriffen. Auf den persönlichen Schadenfreiheitsrabatt hat ein Autodiebstahl keinen Einfluss. Weitere Zahlen und Tendenzen zeigt die verlinkte Fotostrecke.











