archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Harald Krüger will sich beruflich neu orientieren
BMW-Chef verlässt BMW

BMW
BMW-Chef Harald Krüger wird
den BMW-Konzern vorzeitig verlassen
Aufsichtsratschef und Krügers Vorgänger Dr. Norbert Reithofer habe diese Information "mit Respekt und Verständnis entgegengenommen", hieß es. Er sagte, Krüger habe mit großer Leidenschaft wichtige Akzente gesetzt und bedankte sich bei Krüger für dessen Engagement - ohne lobendes Adjektiv. Aus dem Unternehmen wurden schon seit Wochen Gerüchte lanciert, der Aufsichtsrat werde Krügers Vertrag womöglich nicht verlängern. Die Kritik an Krüger betrifft vor allem dessen als unzulänglich angesehene Elektro-Strategie und den Verlust der Marktführerschaft gegenüber Mercedes-Benz.
Krüger gehörte dem BMW-Konzern seit 27 Jahren an, zehn davon saß er im Vorstand, vier an dessen Spitze. Unter seiner Führung entstand die Strategie "NUMBER ONE > NEXT", mit der sich das Unternehmen auf die Transformation der Industrie und den Wandel hin zur nachhaltigen Mobilität ausrichten will.
Krügers Vertrag läuft noch bis Mitte 2020. Dass er ihn nach dem nun angekündigten Weggang voll erfüllt, ist nicht anzunehmen. Der Aufsichtsrat will sich bereits Mitte des Monats treffen, um über eine Nachfolge zu beraten. "Bis zu einer Entscheidung" werde Krüger sein Amt ausüben, sagte ein Sprecher.











