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Submarke iV für elektrifizierte Modelle und Mobilitäts-Dienstleistungen
Škoda startet ins E-Zeitalter

Škoda
Škoda verkauft Elektroautos und PHV-Modelle künftig
unter der Submarke iV, die auch für Dienstleistungen genutzt werden soll
Škoda versteht den Start der Submarke als neues Kapitel in der 124-jährigen Unternehmensgeschichte. Im Rahmen der Strategie 2025 wollen die Tschechen in den kommenden fünf Jahren insgesamt zwei Milliarden Euro in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und in neue Mobilitätsdienstleistungen investieren. Nie zuvor hatte Škoda ein größeres Investitionsprogramm aufgelegt. Man wolle sich vom Automobilhersteller zur "Simply Clever Company for best mobility solutions" entwickeln, hieß es.
Škoda hat seine Pläne am Donnerstag im Rahmen der Viertelfinalspiele der durch das Unternehmen seit Jahren gesponsorten Eishockey-WM in der slowakischen Hauptstadt Bratislava vorgestellt. Es sei nun der richtige Zeitpunkt gekommen, um in die Elektromobilität zu starten, sagte Bernhard Maier. Der Chef des Autobauers erwartet, dass sich E-Mobilität schnell zu einem relevanten Bestandteil des Angebots entwickeln wird. "Bis 2025 planen wir einen Anteil von rund 25 Prozent vom Gesamtabsatz", so Meier.
Dazu will Škoda bis 2022 "über zehn" elektrifizierte Modelle einführen. Los geht es mit dem vollelektrischen Citigo und der Plug-in-Hybrid-Version (PHV) des überarbeiteten Superb. 2020 folgen zwei E-Modelle auf VW-ID-Basis, darunter die Serienversion der SUV-Coupé-Studie Vision. Die reinen Stromer rollen am Stammsitz in Mladá Boleslav vom Band, wo zusätzlich auch Elektrokomponenten für PHVs anderer Konzernmarken gefertigt werden.
Bei dem Buchstabenkürzel iV steht das "V" laut Hersteller ungeachtet der Verwendung auch im Dienstleistungsbereich für "vehicle", für das "i" haben sich die Marketer nicht weniger als sechs Adjektive herausgepickt: innovativ, intelligent, ikonisch, inspirierend, individuell und intuitiv (bedienbar).











