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Elektro-Kleinstwagen auf neuer Plattform kommt 2020 in Serie
Der e-Honda wird Honda e heißen

Honda
Bis zur IAA wird aus der Honda-Studie
Prototype E das Serien-Elektroauto Honda e
Technische Details liegen noch nicht offiziell vor. Auszugehen ist von einer Leistung im Bereich von gut 100 PS und einer Reichweite von 200 Kilometern. Honda verzichtet hier zugunsten von Preis und Gewicht bewusst auf einen allzu großen Akku. Es wird nur wenige Ausstattungsvarianten und Optionen geben; im Innenraum dominieren Monitore das Ambiente. Sowohl dort als auch außen setzt Honda beim Design auf das, was man als "clean" bezeichnet. Insoweit könnten auch die versenkten Türgriffe der Studie in die Serie übernommen werden, die Kameras als Außenspiegel-Ersatz dagegen eher nicht.
Die Chancen für einen Markterfolg in für den Hersteller ungeahnter Dimension scheinen hoch: Wenn der Honda e halbwegs zurückhaltend eingepreist wird und sein Design behält, dürfte er viele Interessenten ansprechen - und zwar sowohl wegen seines Konzepts als auch aufgrund weitgehend fehlender Mitbewerber. Wer schon angesichts der Farbe des Prototypen etwa an einen elektrischen Fiat 500 denkt, geht noch auf längere Zeit leer aus.
Dass die neue Plattform im Anschluss für weitere Modelle genutzt wird, liegt auf der Hand. Sowohl von einem kleinen Sportler als auch von einem SUV darf ausgegangen werden, wohl auch von einem Modell im B-segment (Kleinwagen). Die übrigen Baureihen werden sukzessive als Hybrid elektrifiziert. So hat Honda jetzt angekündigt, dass der neue Jazz (Premiere auf der Tokyo Motor Show im Oktober 2019) über das vom CR-V bekannte Hybridsystem "i-MMD" verfügen wird.











