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Dream-Team-Edition mit nur einer Antriebsoption
Kia bringt Sportage-Sondermodell

Kia
Kia hat ein Sondermodell
des Sportage aufgelegt (Bild zeigt Serienmodell)
Erwähnenswerte Serienmerkmale beim "Vision" sind nur Rückfahrkamera, Sitzheizung hinten, 7-Zoll-Navigationssystem, Fernlichtassistent und Verkehrszeichenerkennung. Das Sondermodell verfügt zusätzlich über eine Lenkradheizung, Regensensor, Zwei-Zonen-Klimaautomatik anstelle manueller 1-Zonen-Klimaanlage und einen selbst abblendenden Innenspiegel. Das entspricht dem optionalen "Komfort-Paket" des Vision abzüglich der dortigen Parksensoren vorne. Einzige weitere Zugabe sind schwarz glänzende Applikationen an der Mittelkonsole, die es regulär für den Vision nicht gibt.
Der Sportage Dream-Team wird ausschließlich mit dem 1,6-Liter-Benziner angeboten, der vielen Interessenten mit seinen 132 PS etwas untermotorisiert erscheinen dürfte. Der Grundpreis beträgt 26.390 Euro, das sind 900 mehr als der Vision. Weil das Komfort-Paket dort 990 Euro kostet, ist der Preisvorteil eher ein negativer.
Sparpotential ergibt sich erst bei zusätzlicher Bestellung des sogenannten "Paket Premium+". Es umfasst zum Preis von 2.100 Euro ein Upgrade auf das 8-Zoll-Navi, JBL-Soundsystem, Teil-Lederausstattung (nur schwarz), Parksensoren vorne, LED-Scheinwerfer, Keyless-System, Supervision-Instrumente, elektrische Sitzverstellung, digitalen Radioempfang - und die Parksensoren vorne.
Der Hersteller, der das Auto mit dem Paket ernsthaft zum "Luxus-SUV" verklärt, bewirbt 1.400 Euro Preisvorteil, was aber mangels regulärer Bestellbarkeit der Einzeloptionen ein rein fiktiver Wert ist. Langer Rede, kurzer Sinn: Kia hatte schon wesentlich interessantere Sondermodelle in petto.











