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1,6 Mio. Fahrzeuge weltweit betroffen
BMW weitet Rückruf wegen Brandgefahr aus
Zur Erklärung verwies BMW auf interne Untersuchungsergebnisse, wonach bei "einigen Dieselfahrzeugen" Glykol-Kühlflüssigkeit aus dem Abgasrückführungs-Kühler (AGR-Kühler) austreten könne. In Kombination mit typischen Ruß-Ablagerungen sowie unter den üblicherweise hohen Temperaturen im AGR-Modul könne dies zu glühenden Partikeln führen. In "sehr seltenen Fällen" käme es dabei zu Anschmelzungen im Ansaugkrümmer, "die im Extremfall zu einem Brand führen können". Man habe daher entschieden, hierzu eine "Technische Aktion" durchzuführen - mit dem Ziel, das Vertrauen der Kunden in die Produkte zu stärken.
Als Begründung für die nunmehrige Ausweitung hieß es, man habe nach der ersten Rückrufwelle im Rahmen weiterer Untersuchungen von Motoren mit einer ähnlichen technischen Konfiguration "Einzelfälle von Fahrzeugen" identifiziert, die nicht in der ursprünglichen Aktionen enthalten waren. "Diese Einzelfälle stellten kein signifikantes Risiko für unsere Kunden dar", sagte ein Sprecher. Man habe dennoch entschieden, dieses "minimale Risiko" durch länderspezifische Ausweitungen weiter zu reduzieren.
Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden kontaktiert.











