archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Französische Segula Technologies will 2.000 Mitarbeiter übernehmen
Opel will Entwicklungszentrum teilweise verkaufen
Die Lösung soll nun in einer Partnerschaft mit dem Entwicklungsdienstleister Segula Technologies liegen. das französische Unternehmen mit rund 11.000 Mitarbeitern wolle einen europäischen Engineering-Campus und ein Center of Excellence in Rüsselsheim gründen, teilte Opel heute mit. Sollte dieser Vorschlag umgesetzt werden, würde Segula Technologies Anlagen der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung kaufen sowie bis zu 2.000 der aktuell 7.000 Opel-Mitarbeiter übernehmen. Die Partner unterstrichen, nicht an der bestehenden Jobzusage bis Mitte 2023 rütteln zu wollen.
"Vor dem Hintergrund des drastischen Rückgangs an Arbeitsaufträgen durch externe Unternehmen in unserem Entwicklungszentrum haben wir verschiedene Lösungen untersucht", erklärte Opel-Chef Michael Lohscheller. "Als verantwortungsbewusstes Management-Team ist es unsere Pflicht und Priorität, hart dafür zu arbeiten, am Standort Rüsselsheim hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Entwicklung zu sichern." Opel-Entwicklungschef Christian Müller bezeichnete die geplante Partnerschaft als solide Zukunftsperspektive.
Segula will in Rüsselsheim nicht nur Auto-Entwicklung betreiben, sondern wie schon bisher im Heimatland auch Branchen wie Bahn und Energie bedienen. Ob das Geschäft zustandekommt, hängt einerseits von der Genehmigung durch die Behörden ab, andererseits von den Sozialpartnern. Ein Zeitplan wurde nicht genannt, doch es wird mit einer baldigen Umsetzung gerechnet - die Überkapazitäten sind zu teuer.











