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Mittwoch, 25. März 2026

Zehn Bundesländer starten in die Osterferien

ADAC-Stauprognose für das Wochenende 27.-29.03.2026

Bevor es ab Gründonnerstag richtig "bunt" auf den Straßen wird, ist auch am Vor-Oster-Wochenende schon mit starkem Verkehrsaufkommen und teilweise auch größeren Behinderungen zu rechnen.

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Mit dem Start der Osterferien in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein beginnt die erste große Reisewelle des Jahres. Bremen und Niedersachsen haben bereits seit einer Woche Osterferien.

Der verkehrsreichste Tag des Wochenendes wird Freitag, 27. März, sein. Vor allem am Nachmittag treffen Berufsverkehr und Reisewelle aufeinander. Lange Staus sind insbesondere auf den Hauptverbindungen in Richtung Nord- und Ostsee sowie in die Alpen und Mittelgebirge zu erwarten. Aufgrund der frühen Osterferien zieht es viele Urlauber in Wintersportgebiete. Auch am Samstagvormittag bleibt die Staugefahr hoch, erst im Tagesverlauf entspannt sich die Verkehrslage etwas. Der Sonntag dürfte insgesamt deutlich ruhiger verlaufen.

Die Bautätigkeit auf den Autobahnen nimmt weiter zu und sorgt zusätzlich für Engpässe, obwohl die Zahl der Baustellen ihren Jahreshöchststand noch nicht erreicht hat.

Behinderungen erwartet der ADAC u.a. auf folgenden Abschnitten:
  • A1 Fehmarn - Lübeck – Hamburg – Bremen - Osnabrück; Köln - Dortmund
  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Berliner Ring
  • A3 Arnheim - Oberhausen – Köln; Würzburg – Nürnberg - Passau
  • A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden - Görlitz
  • A5 Karlsruhe – Basel; Frankfurt – Kassel
  • A6 Heilbronn – Nürnberg - Pilsen
  • A7 Hamburg – Hannover – Kassel - Fulda; Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe - Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Halle/Leipzig - Nürnberg – München
  • A10 Berliner Ring
  • A93 Rosenheim – Kiefersfelden
  • A94 München – Passau
  • A95 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A96 München - Lindau
  • A99 Autobahnring München
Auch im benachbarten Ausland muss auf wichtigen Reiserouten mit Staus gerechnet werden. In Österreich sind davon vor allem die Tauernautobahn (A10), die Inntalautobahn (A12) und die Brennerautobahn (A13) zwischen Innsbruck und dem Brennerpass betroffen. Baustellen und hohes Verkehrsaufkommen können dort für Verzögerungen sorgen.

Zu den besonders belasteten Strecken in der Schweiz zählen die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 von Luzern über den Gotthard bis nach Chiasso sowie die A3 von Basel nach Chur. In Italien ist insbesondere die Brennerroute (A22) staugefährdet. Darüber hinaus kann es in den beliebten Urlaubsregionen Südtirols, beispielsweise im Pustertal, Grödnertal, Gadertal und im Vinschgau, zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen.

Zudem gibt es bei Stau Abfahrtssperren. Dies betrifft Tirol an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen (im Raum Innsbruck zusätzlich freitags zwischen 7 und 19 Uhr) und in Deutschland unter anderem die A7 im Landkreis Ostallgäu, die A8 in den Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach, die A93 (Inntalautobahn) sowie die B2/B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Was für die Anwohner der umliegenden Orte ein Segen ist, mag für Betroffene im Stau wie ein Gefängnis wirken. Man kann natürlich trotzdem abfahren und hoffen, nicht erwischt zu werden oder möglicherweise mit der passenden Ausrede jedenfalls eine Strafe zu vermeiden, doch von vorneherein eine Alternativroute zu wählen, mag für viele die bessere Alternative sein.
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