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Hohe Staugefahr schon ab Mittwoch
ADAC-Stauprognose für das lange Wochenende um Christi Himmelfahrt 2026
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Zusätzlichen Reiseverkehr verursachen zudem regionale Ferientermine und schulfreie Tage. So ist beispielsweise am Freitag in Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen schulfrei. In Hamburg dauern die Ferien noch bis zum 15. Mai an. Christi Himmelfahrt ist zudem auch in Österreich, der Schweiz und Belgien ein Feiertag. Freitag und Samstag dürfte wenig los sein, der Rückreiseverkehr erreicht am Sonntag vor allem am Nachmittag und Abend seinen Höhepunkt.
Besonders belastet sind traditionell die Strecken in Richtung Süden und Alpenraum, nach Österreich und Italien, insbesondere zum Gardasee sowie die Routen an die Nord- und Ostsee, vor allem Richtung Niederlande. Rund um Wien ist wegen des Eurovision Song Contests mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Staugefahr auf den Fernstrecken betrifft vor allem folgende Abschnitte:
- A1 Fehmarn – Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
- A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Magdeburg
- A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt; Passau – Linz
- A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
- A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
- A7 Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte
- A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A9 Berlin – Halle/Leipzig
- A10 Berliner Ring
- A24 Hamburg – Schwerin
- A81 Singen – Stuttgart
- A96 München – Lindau
- A99 Autobahnring München
Lage im Ausland
Auf den Auslandsrouten bleibt die Lage ebenfalls angespannt. In Österreich führen Baustellen auf der Tauern-, Inntal- und Brenner-Autobahn
weiterhin zu Verzögerungen. Zusätzlich ist am Freitag erneut eine Blockabfertigung auf der A12 Inntalautobahn geplant.
Bei starkem Reiseverkehr gelten zudem wieder Abfahrtssperren. In Deutschland sind davon unter anderem die A7 im Ostallgäu, die A8 in Oberbayern sowie die A93 und die Bundesstraßen rund um Garmisch-Partenkirchen betroffen. In Tirol gelten an Wochenenden und Feiertagen Fahrverbote auf zahlreichen Ausweichstrecken in den Bezirken Innsbruck, Kufstein, Imst und Reutte. Wer kein konkretes Fahrtziel in der Region nachweisen kann, muss auf den Hauptverkehrsachsen bleiben.
Auch auf wichtigen Transitachsen in der Schweiz und Italien ist mit Verzögerungen zu rechnen. Betroffen sind insbesondere die Schweizer Autobahnen A1, A2 und A3, sowie in Italien die Brennerroute A22.
Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund der weiterhin bestehenden Grenzkontrollen zusätzlich zu Wartezeiten kommen.
