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Montag, 11. Mai 2026
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Verkehr & Reise Lesezeit ~ 3 Minuten

Hohe Staugefahr schon ab Mittwoch

ADAC-Stauprognose für das lange Wochenende um Christi Himmelfahrt 2026

Letztes Jahr war der Tag vor Christi Himmelfahrt der staureichste des ganzen Jahres. Dieses Jahr dürfte es ähnlich sein, Reisende brauchen also viiiel Zeit und Geduld – oder eine Alternativstrategie.

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Der ADAC rechnet zum langen Wochenende vom 13. bis 17. Mai 2026 mit sehr starkem Reiseverkehr auf den deutschen Autobahnen. Viele Reisende nutzen den Feiertag am Donnerstag für einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende. Die größte Staugefahr besteht bereits am Mittwochnachmittag und -abend vor Christi Himmelfahrt. Auch am Donnerstagvormittag kann noch zu Verzögerungen kommen.

Zusätzlichen Reiseverkehr verursachen zudem regionale Ferientermine und schulfreie Tage. So ist beispielsweise am Freitag in Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen schulfrei. In Hamburg dauern die Ferien noch bis zum 15. Mai an. Christi Himmelfahrt ist zudem auch in Österreich, der Schweiz und Belgien ein Feiertag. Freitag und Samstag dürfte wenig los sein, der Rückreiseverkehr erreicht am Sonntag vor allem am Nachmittag und Abend seinen Höhepunkt.

Besonders belastet sind traditionell die Strecken in Richtung Süden und Alpenraum, nach Österreich und Italien, insbesondere zum Gardasee sowie die Routen an die Nord- und Ostsee, vor allem Richtung Niederlande. Rund um Wien ist wegen des Eurovision Song Contests mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Staugefahr auf den Fernstrecken betrifft vor allem folgende Abschnitte:
  • A1 Fehmarn – Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Magdeburg
  • A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt; Passau – Linz
  • A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Berlin – Halle/Leipzig
  • A10 Berliner Ring
  • A24 Hamburg – Schwerin
  • A81 Singen – Stuttgart
  • A96 München – Lindau
  • A99 Autobahnring München
Wer keine Nerven für Staus hat, kann diese natürlich weitgehend vermeiden. Eine Fahrt in der Nacht oder am sehr frühen Morgen reicht dafür meistens schon aus, und natürlich ist es oft schlau, die langsamere, aber touristisch schönere Strecke über Bundesstraßen zu wählen als über die Autobahnen. Kommt es dort zu einer Vollsperre, ist man manchmal mehrere Stunden lang alternativlos gefangen, abseits der Autobahn wendet man einfach bei Behinderungen.
Lage im Ausland
Auf den Auslandsrouten bleibt die Lage ebenfalls angespannt. In Österreich führen Baustellen auf der Tauern-, Inntal- und Brenner-Autobahn weiterhin zu Verzögerungen. Zusätzlich ist am Freitag erneut eine Blockabfertigung auf der A12 Inntalautobahn geplant.

Bei starkem Reiseverkehr gelten zudem wieder Abfahrtssperren. In Deutschland sind davon unter anderem die A7 im Ostallgäu, die A8 in Oberbayern sowie die A93 und die Bundesstraßen rund um Garmisch-Partenkirchen betroffen. In Tirol gelten an Wochenenden und Feiertagen Fahrverbote auf zahlreichen Ausweichstrecken in den Bezirken Innsbruck, Kufstein, Imst und Reutte. Wer kein konkretes Fahrtziel in der Region nachweisen kann, muss auf den Hauptverkehrsachsen bleiben.

Auch auf wichtigen Transitachsen in der Schweiz und Italien ist mit Verzögerungen zu rechnen. Betroffen sind insbesondere die Schweizer Autobahnen A1, A2 und A3, sowie in Italien die Brennerroute A22.

Bei der Einreise nach Deutschland kann es aufgrund der weiterhin bestehenden Grenzkontrollen zusätzlich zu Wartezeiten kommen.
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