archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
13 Prozent weniger Verkehrstote, aber mehr Verletzte
Unfallstatistik Mai 2018: Gute Tendenz

DVR
Im Mai 2018 sank die Zahl der
Verkehrstoten in Deutschland um 13 Prozent
In den ersten fünf Monaten 2018 erfasste die Polizei insgesamt rund 1,06 Millionen Unfälle, eine leichte Steigerung von 0,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darunter waren ca. 113.800 Unfälle mit Personenschaden (+ 0,8 %), bei denen 1.163 Menschen getötet und weitere 147.200 verletzt wurden, der Rest sind reine Sachschaden-Crashs. Daraus errechnen sich 3,5 Prozent weniger Verkehrstote und 0,6 Prozent mehr Verletzte.
Bezogen auf die Verkehrstoten zwischen Januar und Mai ergibt sich im Bundesländer-Vergleich ein uneinheitliches Bild. Während Sachsen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern deutlich mehr Blutzoll zu beklagen hatten, lief es in Bremen, Niedersachsen sowie in Rheinland-Pfalz und Hamburg gut.
Grundsätze der Unfallstatistik
Zu beachten ist, dass es sich um vorläufige Zahlen handelt, die auf den von den Polizeibehörden tatsächlich
gemeldeten Fällen und einer statistisch hochgerechneten Zahl an Nachmeldungen und Nachstreichungen basiert,
so dass die oben genannten Zahlen nicht mit den etwa im Vorjahr für den gleichen Monat gemeldeten Werten
vergleichbar sind; auch die errechnete Tendenz kann abweichen, da diese bei den Vorjahreszahlen die endgültige
Höhe berücksichtigt. Nachträgliche Korrekturen nach unten gibt es ebenfalls, etwa weil sich herausstellt, dass
der Unfall nicht auf einer öffentlichen Straße passierte oder der Beteiligte beispielsweise durch einen
Herzinfarkt bereits kurz vor dem Crash gestorben war.
Die Statistik erfasst all jene Opfer, die bei Unfällen auf Deutschlands öffentlichen Straßen verunglückt sind, unabhängig von ihrer Nationalität. Deutsche Staatsbürger, die im Ausland ums Leben kamen, werden nicht erfasst. Verletzte, die innerhalb von dreißig Tagen nach dem Unfall sterben, werden als Verkehrstote registriert, nicht jedoch Suizid-Fälle.











