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Optimierte Motoren mit Euro 6d-TEMP und neue Ausstattungen
Mazda überarbeitet den CX-3 nochmals
Auch im Innenraum können wir auf den bisher vorliegenden Bildern die angekündigten "zahlreichen Verbesserungen" nicht erkennen - mit Ausnahme der Umstellung auf eine elektronisch betätigte Handbremse inklusive Autohold-Funktion. Die Mittelarmlehne ist künftig Standard in allen Ausstattungslinien. Neu im Optionsprogramm sind ein Stauassistent für Fahrzeuge mit Automatikgetriebe und Matrix-LED-Scheinwerfer.
Interessanter ist die Überarbeitung der Motorenpalette. Sowohl der Diesel als auch der Benziner werden zur Markteinführung nach der Abgasnorm Euro 6d-temp zertifiziert sein. Dennoch verzichtet Mazda auf einen SCR-Katalysator beim Diesel und einen Partikelfilter beim Benziner. Man habe die strengen Grenzwerte inklusive der realitätsnahen Straßenmessung auch so im Griff, heißt es.
Mittel zum Zweck sind eine Hubraumvergrößerung beim Diesel, die die maximalen Verbrennungsdrücke und somit die Temperatur im Brennraum senkt, ebenso wie die kombinierte Hoch- und Niederdruck-Abgasrückführung. "Eine niedrigere Verbrennungstemperatur führt mit weiteren innermotorischen Verbesserungen zu einer nochmals niedrigeren NOx-Rohemission", erklärt Mazda, zur Erreichung der gesetzlichen Vorgaben reiche im Ergebnis ein NOx-Speicherkat.
Auch die "SKYACTIV-G"-Benzinmotoren hat Mazda überarbeitet. Ein weiter erhöhter Einspritzdruck, Mehrlochinjektoren, Mehrfacheinspritzung, eine neue Kolbenform und optimierte Strömungsverhältnisse im Brennraum sollen die bei Benzin-Direkteinspritzern oftmals kritischen Partikelemissionen stark verringern. Gleichzeitig will Mazda durch verringerte Reibungsverluste und bessere Kühlung den Praxisverbrauch gesenkt haben.
Genaue Daten und Preise liegen noch nicht vor; Markteinführung in Deutschland ist im Sommer.












