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1964er-Modell seit Scheunenfund 2014 aufwendig restauriert
Porsche-Museum zeigt den 901-Elfer
2014 stieß das TV-Team der Doku-Soap "Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller" beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune auf zwei 911 aus den 1960er-Jahren. Bei der Rückfrage im Porsche-Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.
Mitentscheidend für den Kauf war der unrestaurierte Zustand des frühen 911. Das bot den Spezialisten des Museums die Möglichkeit, den Sportwagen so authentisch und originalgetreu wie möglich wiederaufzubauen. Drei Jahre dauerte es, den stark von Rost zerfressenen Sportwagen wieder mit zeitgenössischen Originalblechen in den ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen.
Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor deren Ersatz. Diese aufwändige Restaurierungsmethode, nach der das Porsche-Museum grundsätzlich verfährt, ist der Grund für die lange Dauer der Wiederbelebung des markenhistorisch bedeutsamen Sportwagenklassikers. Über die Kosten der Restaurierung macht das Unternehmen keine Angaben.
Inzwischen ist der alte Elfer wieder fahrbereit. Porsche zeigt ihn vom 14. Dezember 2017 bis 8. April 2018 in einer Sonderschau "911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf".












