archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
400 Mio. Euro für 5.000 neue Arbeitsplätze bis 2019
BMW erweitert Forschungszentrum in München deutlich

BMW
Gruppenbild mit Grundstein: BMW-Chef Krüger (m)
mit MP Seehofer und OB Reiter beim Startschuss für die FIZ-Erweiterung
Die ersten 5.000 sollen bereits 2019 in den nun begonnenen Bauabschnitt einziehen. Am Freitag legten BMW-Chef Harald Krüger, Bayerns Noch-Ministerpräsident Horst Seehofer und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter den Grundstein für einen Gebäudekomplex mit einer Bruttogeschossfläche von 157.000 Quadratmetern. Der Autobauer investiert nach eigenen Angaben 400 Mio. Euro in die Baumaßnahme.
"Hier in München entstehen künftig die nächsten Generationen elektrifizierter Antriebe und damit entscheidende Innovationen für die Zukunft der Mobilität", erklärte Krüger. Mit den Schwerpunkten IT und künstliche Intelligenz werde auch eine neue Industrie und eine neue Generation von Ingenieuren und Informatikern Einzug halten. "Das FIZ Future ist ein klares Bekenntnis zum Standort München und zur Innovationskraft Deutschlands."
Im einem städtebaulichen Planungswettbewerb, der in Zusammenarbeit mit der Stadt München stattfand, überzeugte im September 2014 das Architekturbüro HENN mit seinem Entwurf. Das Architekturbüro hatte bereits frühere FIZ-Bauten entworfen und ist Auto-Fans durch zahlreiche Bauten für den VW-Konzern (Autostadt, WEZ, und Gläserne Manufaktur für VW, Werk Mladà Boleslav für Škoda, Werkserweiterung Leipzig und Designstudio für Porsche, "Atelier" für Bugatti) bekannt.
Aufbauend auf dem Entwurf wurde ein Masterplan "FIZ Future" entwickelt, der im Juli 2016 im Stadtrat als Grundlage für den Ausbau bestätigt wurde. Nach dem jetzigen Baubeginn sollen mittel- und langfristig weitere Verwaltungs-, Forschungs- und Werkstatteinrichtungen sowie Prüfstände und Designstudios entstehen. Das FIZ liegt in unmittelbarer Nähe zum BMW-Stammsitz an der Knorrstraße im Münchner Norden.











