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Erlkönige schon unterwegs / Marktstart im Sommer 2018
Hyundai Kona kommt als E-Variante
Details zum Antrieb sind noch Mangelware, aber anzunehmen, dass Hyundai hier das Rad bzw. den Powertrain nicht neu erfinden wird, liegen auf der Hand: Man darf also von einer Übernahme des 120 PS starken Elektromotors aus dem Hyundai Ionic Electric ausgehen. In punkto Reichweite allerdings wird der Autobauer nachbessern: Wo der Ioniq mit 280 Kilometern gelistet ist, werden es beim Kona schon derer 100 mehr sein. Auch mit Klimaanlage, Heizung oder etwas mehr Tempo sollten sich dann realistisch 250 Kilometer erreichen lassen, was nicht für alle, aber doch für viele Tage ausreichend ist. Der Ioniq dürfte dieses Batterie-Update auch bekommen.
Bei den heute erwischten Prototypen des Hyundai Kona handelt es sich klar um die Elektrovariante, wie sich schon am Fehlen der Abgasanlage zeigt. Die war sogar bei früheren, konventionell angetriebenen Testfahrzeugen nicht komplett getarnt.
Bleibt als wichtigste Frage, wie Hyundai den elektrischen Kona preislich positionieren wird. Das lässt sich noch nicht belastbar vorhersagen, außer insoweit, als dass der Aufpreis zu den Benzin- und auch den Diesel-Varianten deutlich sein wird. Bis die viel einfachere Technik eines Elektroautos bei den Kunden im Portemonnaie ankommt, wird es noch dauern - wenn es überhaupt je passieren wird.












