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Seriennahe Coupe-Studie für das Luxussegment
BMW zeigt den Achter
Der große Wagen trägt eine tief angeordnete und voluminöse Doppelniere, deren beide Elemente in Anlehnung an frühere Coupés des Hauses durch einen durchgehenden Rahmen miteinander verbunden sind. Der Grill wird seitlich flankiert von schräg stehenden, flachen Scheinwerfern mit Laserlicht, darunter erblickt das Auge drei große Lufteinlässe, von denen vor allem der Schlundcharakter der beiden äußeren überzeichnet erscheint.
Die Motorhaube reicht bis zum Grill, seitlich ergibt sich eine kleine Stufe zu den Kotflügeln. In der Seitenansicht dominiert die immer funktionierende Mischung aus langer Schnauze und fließend abfallendem Dach, außerdem fallen die großen "Air Breather" hinter der Vorderachse ins Auge. Am Heck haben die Designer die Mischung aus breiten, aber flachen Leuchten und einer überdimensionierten Schürze aufgegriffen. Zwei fünfeckigen Endrohren entfleuchen die Abgase - aus welchem Triebwerk sie dereinst kommen werden, lässt sich aktuell nur anhand der in den anderen Baureihen angebotenen Aggregate erahnen.
Wer die Bilder betrachtet, wird sich fragen, was an dem Wagen noch Concept ist. Die Antwort lautet: Nur Kleinigkeiten werden bis zur Serienreife geändert. Man denke sich Türgriffe hinzu und entschärfe gedanklich die Außenspiegel, verschlanke die Schürzen ein bisschen und reduziere die Rädergröße auf 20 Zoll - fertig dürfte der 8er sein.
Anders als Mercedes positioniert BMW den 8er also nicht als 7er Coupé, sondern darüber. Der Gerüchteküche zufolge arbeiten die Entwickler und Designer auch an einem Cabrio und einem 8er als Grand Coupé. BMW-Chef Krüger erklärt, man untermauere mit dem 8er den Führungsanspruch im Luxus-Segment. Dass der Anspruch auch Realität wird, glauben wir indes nicht: Mercedes ist gerade in diesem Segment global die stärkere Marke und mit den Pullmann- und Maybach-Varianten sowie mit SL und G-Klasse besser aufgestellt.












