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Bald 16 SUV im VW-Konzern zur Wahl
Seat kündigt drittes SUV an
Das Fahrzeug wird mutmaßlich Alora heißen. Für Auto-Kenner ist es weitgehend bekannte Ware: Man stelle sich einen Škoda Kodiaq vor, der abgesehen von spezifischen Markenanpassungen etwa an der Front bis zur C-Säule identisch ist. Dort setzt Seat dann auf ein kürzeres und flacheres Heck. So wie der Ateca etwas kleiner ist als der Tiguan, dürfte der Alora etwas kleiner als der Kodiaq werden - Škoda ist im Konzern ja sowieso als groß und praktisch positioniert, Seat als sportlicher. Gebaut wird der Alora genau wie der Ateca nicht bei Seat. Doch anders als der Ateca, der bei Škoda vom Band läuft, wird der Alora aus Wolfsburg kommen, ganz so wie Tiguan und Tiguan Allspace.
Noch vor dem großen SUV bringt Seat freilich sein kleines SUV an den Start, das auf dem neuen Ibiza aufbaut und auch im Stammwerk Martorell gebaut wird. Der bereits offiziell bestätigte Name für den kleinen Crossover lautet Arona. Er wird künftig einen Bruder von VW erhalten - das Polo-SUV wird als T-Cross (unbestätigt) unterhalb des ebenfalls vor dem Start stehenden T-Roc (bestätigt) angesiedelt. Der T-Roc ist sozusagen das Golf-SUV.
Die Range wird sodann komplettiert vom neuen Škoda Yeti, den man sich ungefähr als umgebadgten Seat Ateca vorstellen darf. Zusammen macht das im Konzern neun SUV-Modelle von drei Marken. Audi hat derzeit vier SUV-Baureihen und mit Q4 und Q8 bereits zwei weitere angekündigt. Rechnet man noch den Bentley Bentayga hinzu, stehen konzernweit 16 Modelle unter dem Strich.
Und dann kennt die Gerüchteküche noch ein Kodiaq Coupé (sicher für China, wahrscheinlich für Europa), ein Tiguan Coupé und einen Škoda-Crossover zwischen Rapid und Octavia, also womöglich einen vergrößerten Arona-Ableger. Und so weiter...












