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A-Klasse-Nachfolger kommt ebenfalls von Valmet
Mercedes lässt weiter in Finnland produzieren

Daimler
Mit der Skulptur "Aesthetics A" hat Daimler kürzlich
einen Ausblick auf eine kommende A-Limousine gegeben
Daimler hat jetzt angekündigt, diese nach den Worten von Mercedes-Einkaufsvorstand Dr. Klaus Zehender "außerordentlich erfolgreiche" Kooperation einerseits bis Ende 2017 zu verlängern und andererseits auch in der kommenden Generation fortzusetzen. "Die Zusammenarbeit mit professionellen Kooperationspartnern ist ein wichtiger strategischer Baustein in unserem flexiblen und effizienten Produktionsnetzwerk", so Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management.
Neben dem Stammwerk in Rastatt, dem ungarischen Werk in Kecskemét und dem Valmet-Standort in Uusikaupunki entstehen die Fahrzeuge auch bei BBAC in Peking sowie zukünftig im mexikanischen Aguascalientes. Dort wird derzeit im Rahmen der Kooperation mit der Renault/Nissan-Allianz ein gemeinsames Werk errichtet.
Mercedes will die nächste Kompakt-Generation, die im September auf der IAA erstmals zu sehen sein dürfte, noch weiter auffächern. Statt der bisherigen fünf sind dann nicht weniger als acht Derivate geplant. Dies bedeutet zusätzlich zum CLA höchstwahrscheinlich eine A-Limousine nach Audi-A3-Vorbild, die in zwei Längenversionen erscheinen könnte, und ein weiteres SUV, mutmaßlich einen GLB genannten und zwischen GLA und GLC positionierten Wagen, der Designanleihen bei der G-Klasse nehmen dürfte.
Valmet hat in den letzten Jahrzehnten viele Saab und Talbot produziert, außerdem Opel Calibra, Porsche Boxster und Cayman, den Fisker Karma und neuerdings auch den Mercedes GLC, wofür die Finnen gerade 1.000 neue Jobs angekündigt haben. Seit 2010 ist Valmet zudem Eigentümer der Dachsparte des ehemaligen Karmann-Konzerns in Osnabrück und insoweit Zulieferer für diverse Autobauer.











