archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Q2-Ableger erscheint 2018 auf MQB-Basis
Erlkönig: VW Polo-SUV erstmals erwischt
Unseren Quellen zufolge wird das Polo-SUV, das VW bereits offiziell bestätigt hat, 2018 kurz im Anschluss an den Polo-Fünftürer gezeigt und eingeführt (der kaum nachgefragte Dreitürer entfällt). Es wird im hinteren Bereich länger ausfallen als die "Limousine" und auch damit die Preisdifferenz zu dieser rechtfertigen, und es soll emotionale Reize ansprechen. "Das Baby-SUV sieht sehr sportlich aus", sagt ein Unternehmens-Insider. "Sie werden sich fragen, ob es überhaupt ein VW ist; Sie werden vielleicht den Grill erkennen, aber der Rest trägt ein sehr aufregendes Design".
Bevor das Serienmodell erscheint, wird VW möglicherweise noch eine Studie präsentieren, die wieder T-Cross heißen dürfte. Dies könnte auch der finale Name des Wagens sein, wenngleich sich die Wolfsburger noch eine Reihe anderer Namen mit dem für SUV markencharakteristischen T am Beginn gesichert haben, darunter Teracor, Tribue und Terasun - gut klingen sie alle nicht. Denkbar wäre auch noch der Tiguan-Wortspieldreher "Taigun" - das bisher so betitelte Mini-SUV auf Up-Basis wurde zu den Akten gelegt.
Die Motorenpalette wird den im "normalen" Polo weiterhin erhältlichen konventionellen Basismotor überspringen und mit einem Dreizylinder-TSI bei etwa 110 PS beginnen. Während bekannt ist, dass VW den 1,4 TSI zum 1,5 TSI machen wird, sagen unsere Quellen den gleichen Schritt auch für die Diesel voraus: Der 1,4 TDI mutiert demnach zum 1,5 TDI, möglicherweise gleichzeitig auch der 1,6 TDI.
Das Polo-SUV tritt gegen Modelle wie Mazda CX-3, Renault Captur oder Peugeot 2008 - und natürlich gegen das Schwestermodell Audi Q2 - an, und es spricht viel dafür, dass Volkswagen das alte, u.a. bei Touran und Tiguan eingesetzte Erfolgsrezept einmal mehr wiederholen wird: Spät auf den Markt kommen, dann aber gewaltig. Dass der Autobauer den Mut haben wird, auch eine Cabrio-Variante zu bauen, wie es die Studie T-Cross Breeze angedeutet hatte, ist eher nicht anzunehmen; dass sich anschließend zwischen "T-Cross" und Tiguan noch ein Golf-SUV schieben wird, beschlossene Sache.












