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Kombi bietet mehr Platz / Ungewöhnliche Designdetails
Opel Astra Sports Tourer: Erste Bilder
Opel
Mehr noch als der Fünftürer setzt der neue Opel
Astra Sports Tourer auf ein ungewöhnliches Styling im Bereich der C-Säule
Astra Sports Tourer auf ein ungewöhnliches Styling im Bereich der C-Säule
Trotz des Stillstands bei den Abmessungen gibt es künftig mehr Platz für Passagiere und Gepäck. Sowohl die Kopffreiheit vorne als auch die Beinfreiheit hinten wachsen, das maximale Gepäckraumvolumen beziffert Opel auf 1.630 Liter. Bisher waren es 1.550 Liter, allerdings gemessen mit ausgebauter Rücksitzbank, auch das eine nicht dem Usus entsprechende Angabe. Zum Vergleich: Der Ford Focus Turnier kommt auf 1.516 Liter, der VW Golf Variant auf 1.620 Liter - beide sind aber 14 Zentimeter kürzer. Weitere Daten hat Opel noch nicht bereitgestellt, klar ist bisher lediglich, dass sich die Rücksitzbank im Verhältnis 40:20:40 umklappen lässt und dass dann keine ebene Fläche entsteht.
Anders als die beiden genannten Wettbewerber öffnet der Astra Sports Tourer seine Heckklappe optional elektrisch und auch ausgelöst via Fußbewegung unter dem Stoßfänger; selbst Schließen ist auf diese Art möglich - eine aufwändige Hinderniserkennung macht es möglich. Wie bisher und ebenfalls besser als VW und Ford liefert Opel auf Wunsch auch das sogenannte "FlexOrganizer"-Paket, das mit seitlichen Schienen, Trennnetzen und diversen Befestigungsmöglichkeiten für Ordnung und LAdungssicherheit sorgt.
Im Übrigen basiert die jüngste Kompaktkombi-Generation von Opel natürlich auf der neuen Fahrzeugarchitektur des Fünftürers, die ihn bis zu 200 Kilogramm leichter macht als bisher. So liegt etwa das Leergewicht (inkl. Fahrer) der Basisversion nach Werksangaben bei 1.263 Kilogramm gegenüber 1.437 bisher. Der Focus kommt auf 1.313, der Golf auf 1.285 Kilo. Auch in Sachen Motorisierung (95 bis 200 PS), Assistenzsysteme (u.a. aktiver Spurassistent, Notbremssystem) und Optionen (u.a. LED-Matrixlicht, belüftete Massagesitze, OnStar-System) sind beide Karosserievarianten weitestgehend identisch.
Dies gilt auch für den Vorderwagen bis zur A-Säule. Was danach kommt, beschreibt Opel als "rundum athletische Erscheinung" und fabuliert von einer Designphilosophie aus "skulpturaler Eleganz und deutscher Präzision"; Opel-Chef Karl-Thomas Neumann lässt sich insoweit mit "evolutionärem Design" zitieren. Sagen wir mal so: Die Gestaltung der seitlichen Heckpartie ist mwehr ein Hingucker als ein Quantensprung, und das jedenfalls zunächst mit dem meist wenig schmeichelhaften Zusatz "gewöhnungsbedürftig". Aber vielleicht ist es aus Marketing-Sicht gar nicht so verkehrt, hier in Abgrenzung zum Wettbewerb auf ein auffälliges Layout zu setzen, bei dem die Gestaltung der C-Säule noch markanter ausgeführt ist als beim Fünftürer. Die Fensterline fällt früh ab, ihre obere Chromeinfassung verläuft in einem Schwung nach unten und breiter werdend bis zur Heckscheibe. Die Heckpartie selbst ist wieder konventionell gezeichnet.
In Europa macht der Sports Tourer traditionell rund ein Drittel aller Astra-Verkäufe aus. Die größten Absatzmärkte sind Deutschland, Großbritannien und Italien. In Deutschland wird der neue Astra Sports Tourer ab 10. Oktober 2015 bestellbar sein.












