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Mehr als 100 Mio. Euro Investitionen und 100 Arbeitsplätze
Startsignal für die neue Gießerei im BMW-Werk Landshut
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| BMW-Verantwortliche | © BMW AG | |
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und der Regierungspräsident von Nieder- bayern verewigen auf Aluminiummasseln ihre guten Wünsche für die Zukunft der Gießereierweiterung im BMW-Werk Landshut | ||
In dem neuen Gießereigebäude mit einer Grundfläche von mehr als 10.000 Quadratmetern qm im Nordosten des Werksgeländes kommen ab 2004 insgesamt sechs Druckgussmaschinen zum Einsatz: Jede einzelne Maschine hat eine Schließkraft von rund 3.500 Tonnen und ein Gewicht von nahezu 300 Tonnen, allein die beiden Gussformhälften wiegen rund 40 Tonnen. Bei dem prozessgesteuerten Gussverfahren wird das flüssige und rund 700 Grad heiße Leichtmetall mit über 750 bar Druck und einer Geschwindigkeit von mehr als 40 Meter pro Sekunde in die geschlossene Stahlform eingepresst.
Bei nahezu allen BMW Fahrzeugen, von den Motorrädern mit Zweizylinder-Boxermotoren bis zu den Automobilen mit Vier-, Sechs-, Acht- und Zwölfzylindermotoren, werden heute Zylinderköpfe oder Kurbelgehäuse aus der Leichtmetallgießerei aus dem Werk Landshut eingesetzt. Ein Musterbeispiel für die Leistungsfähigkeit der Gießerei ist die Fertigung der besonders leichten, aber trotzdem extrem belastbaren Zylinderköpfe und Kurbelgehäuse für die erfolgreichen BMW Formel 1 Motoren.
Auch im Umweltschutz setzt die Leichtmetallgießerei auf innovative Technologien: Bis Mitte des Jahres soll mit Investitionen von 1,8 Mio. Euro für die bestehende Fertigung eine neue Reinigungsanlage entstehen, die mit dem besonders effizienten und ressourcenschonenden Verfahren der regenerativen Nachverbrennung arbeitet. Die BMW Leichtmetall-Gießerei ist damit eine der ersten Gießereien weltweit, in der in diesem Umfang die regenerative Nachverbrennung zur Reinigung der Abluft genutzt wird.
Die Erweiterung der Leichtmetallgießerei ist ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte des Landshuter Werkes. Seit BMW im Jahr 1967 das ehemalige Motorenwerk der Hans Glas GmbH in Landshut übernommen hat, ist die Fertigung und damit die Anzahl der Mitarbeiter kontinuierlich gestiegen - insgesamt arbeiten heute rund 3.300 Mitarbeiter im Werk Landshut, davon 1.250 in der Gießerei. Zu dem Fertigungsumfang zählen neben den Gusskomponenten auch Gelenkwellen, Instrumententafeln, Stoßfänger und Austauschmotoren.












