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Autofahrer sollten Großraum Garmisch und die A 95 meiden
G7-Gipfel in Bayern: Staus, Sperren und Kontrollen
Der Sicherheitskreis wird aber auf jeden Fall die Ortschaften der Umgebung von Elmau sowie die Bundesstraße B 2 zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald einschließen. Personen und Fahrzeuge dürfen sich dort zwar frei bewegen, müssen aber mit verstärkten Kontrollen und beträchtlichen Verkehrsbehinderungen rechnen. Dadurch kann es auch am Autobahnende der A 95 München - Garmisch eng werden.
Rund um den Gipfel werden auch die Grenzkontrollen an den Schengen-Binnengrenzen wieder aufgenommen. Dadurch müssen insbesondere Autofahrer auf dem Weg von und nach Österreich mit entsprechenden Wartezeiten rechnen. An fünf Übergängen zwischen Bayern und Tirol ist die Errichtung temporärer Grenzstationen geplant. Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, stets Ausweispapiere dabei zu haben.
Mit Staus muss während des Gipfels und vor allem am Montag, 8. Juni, auf der gesamten A 95 Garmisch - München sowie auf der Strecke aus der Münchner Innenstadt zum Flughafen gerechnet werden. An diesem Tag fährt der Tross der Gipfelteilnehmer über die A 95, den Mittleren Ring und die A 9 zurück zum Münchner Flughafen. Für die Durchfahrt der Staatsgäste wird es dabei auch kurzzeitige Sperren geben. Diese Behinderungen überlagern sich teilweise mit dem Berufsverkehr.
Für den überregionalen Reiseverkehr werden an den Autobahnkreuzen bei Würzburg, Nürnberg, Feuchtwangen, Ulm, Memmingen sowie im Großraum München und an der österreichischen Inntalautobahn Alternativrouten ausgeschildert sein. Den Rückreisenden aus dem Pfingsturlaub wird empfohlen, die Grenzübergänge Grainau/Griesen am Fernpass sowie Mittenwald/Scharnitz am Zirler Berg zu meiden und großräumig auf die Autobahnen A 93/A 8 (Rosenheim) oder A 7 (Füssen) auszuweichen.
Der Bahn- und der öffentliche Nahverkehr wird reduziert; nicht auszuschließen ist, dass auch touristische Einrichtungen zeitweise abgeriegelt sind. Rund um die Sperrzone und vor allem in München ist mit zahlreichen Gegendemonstrationen zu rechnen, die mehrere Zehntausend Menschen anziehen dürften. In der Region dürften jedenfalls einige Läden und andere Einrichtungen zum Eigenschutz verbarrikadiert sein.











