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Hohe Investitionen in modernes Fahrzeugsicherheit-Zentrum
Mercedes: Richtfest für die neue Crashtest-Anlage
Kollisionen mit unterschiedlichsten Aufprallwinkeln bis hin zur Kreuzungskollision wurden bei der Konzeption der Anlage ebenso berücksichtigt wie die besonderen Anforderungen, die Fahrzeuge mit alternativem Antrieb im Crashfall stellen. Ferner möchte Mercedes-Benz im sogenannten Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit (TFS) die Potenziale von Assistenzsystemen weiter erforschen. Dazu gehören auch Errungenschaften wie PRE-SAFE, die bereits in der Vorunfallphase aktiv werden; insoweit ist in der Crashanlage ein automatisiertes Fahrsystem geplant. Auch für Crashtests mit großen Nutzfahrzeugen ist die Anlage ausgelegt. Ein Schlittenprüffeld ermöglicht Tests einzelner Komponenten wie Rückhaltesysteme.
Drehbare Crashblocks, die an jeder Seite eine andere feste Barriere für eine besondere Crashtestkonfiguration besitzen, verkürzen künftig die Umrüstzeiten. Das gilt auch für die Fahrzeugvermessung, die in Zukunft teilautomatisiert abläuft, indem sich das Fahrzeug auf einem Drehteller vor der Kamera bewegt. Die Messtechnik der Dummys arbeitet künftig digital mit nur noch einer Datenleitung.
Daimler investiert in das insgesamt 55.000 Quadratmeter große TFS einen nicht näher konkretisierten dreistelligen Millionenbetrag. Das Zentrum befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den verwandten und ebenfalls noch neuen Anlagen Fahrsimulator (2010), Klimawindkanäle (2011) und Aeroakustik-Windkanal (2013). Baubeginn war 2013, die Crashtests sollen im Herbst 2016 starten.












