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25 Prozent mehr Verkehrstote / Zahlen und Tendenzen in der Übersicht
Unfallstatistik April 2014: Absolut miserabel

Winkler/FF Gersthofen
25 Prozent mehr
Verkehrstote im April 2014
Mitverantwortlich für die schlechte Entwicklung dürfte wiederum das trockene und sonnige Wetter sein, das dazu führt, dass mehr Ausflügler, Fußgänger und Zweiradfahrer unterwegs und die Geschwindigkeiten höher sind als bei schlechter Witterung. Insgesamt nahm die Polizei im April 2014 rund 197.500 Verkehrsunfälle auf, 4,5 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Dabei erhöhte sich die Zahl der Unfälle mit Personenschaden (+ 11,8 % auf 24.600) wesentlich stärker als die Zahl der reinen Sachschaden-Crashs (+ 3,5 % auf 172.900).
In den ersten vier Monaten waren nach vorläufigen Ergebnissen 941 Verkehrstote zu beklagen entsprechend einem Zuwachs um 10,2 Prozent. Die Zahl der Verletzten stieg in diesem Zeitraum noch stärker an, nämlich um 13,8 Prozent auf 111.400. Die Gesamtzahl der aktenkundig gewordenen Unfälle ging dagegen leicht zurück, und zwar um 0,5 Prozent auf 743.100. Bei rund 86.400 Unfällen kamen Personen zu Schaden (+ 15,2 %), bei den restlichen 656.800 Unfällen gab es ausschließlich Sachschaden (- 2,3 %).
Bezogen auf die Getöteten im ersten Dritteljahr melden 12 Bundesländer einen Anstieg, der vor allem in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen deutlich ausfiel. Rheinland-Pfalz, das Saarland und Brandenburg konnten sich dem Trend widersetzen, Baden-Württemberg erreicht exakt das Vorjahresergebnis. Die meisten Toten verzeichnete Bayern vor Nordrhein-Westfalen und Niedersachen, die wenigsten das Saarland.
Grundsätze der Unfallstatistik
Zu beachten ist, dass es sich um vorläufige Zahlen handelt, die auf den von den Polizeibehörden tatsächlich
gemeldeten Fällen und einer statistisch hochgerechneten Zahl an Nachmeldungen und Nachstreichungen basiert,
so dass die oben genannten Zahlen nicht mit den etwa im Vorjahr für den gleichen Monat gemeldeten Werten
vergleichbar sind; auch die errechnete Tendenz kann abweichen, da diese bei den Vorjahreszahlen die endgültige
Höhe berücksichtigt. Nachträgliche Korrekturen nach unten gibt es ebenfalls, etwa weil sich herausstellt, dass
der Unfall nicht auf einer öffentlichen Straße passierte oder der Beteiligte beispielsweise durch einen
Herzinfarkt bereits kurz vor dem Crash gestorben war.
Die Statistik erfasst all jene Opfer, die bei Unfällen auf Deutschlands öffentlichen Straßen verunglückt sind, unabhängig von ihrer Nationalität. Deutsche Staatsbürger, die im Ausland ums Leben kamen, werden nicht erfasst. Verletzte, die innerhalb von dreißig Tagen nach dem Unfall sterben, werden als Verkehrstote registriert, nicht jedoch Suizid-Fälle.











