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Münchner Polizei schnappt 17jährigen Schüler mit frisiertem Motorrad
Panorama: Mit dem Stinkefinger 26 Mal durch die Radarfalle
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| Mit dem Stinkefinger | Polizei München |
| auf dem Motorrad durch die Radarfalle | |
Wie sich herausstellte, handelt es sich bei dem Motorradfahrer um einen erst 17jährigen Schüler, dessen Maschine frisiert war. Um die Manipulationen an dem 125-ccm-Krad genau festzustellen, wurde dieses zur Polizeiverwahrstelle verbracht, um ein Sachverständigen-Gutachten zu erstellen. Der junge Mann räumte bei seiner Vernehmung sowohl das Tuning des Motorrades als auch die Geschwindigkeitsverstöße ein.
Nun muss er mit jede Menge Ärger umgehen: Den Mann erwartet eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, zusätzlich erfüllt das Zeigen des Mittelfingers i.d.R. den Tatbestand einer Beleidigung. Dazu kommen 26 Tempoverstöße von mehr als 31 km/h innerorts, für die der bundeseinheitliche Bußgeldkatalog ein Bußgeld von 160 Euro vorsieht - jeweils. Auch die Nebenfolgen - drei Punkte in der Verkehrssünderdatei und einen Monat Fahrverbot - gelten prinzipiell für jeden Verstoß, dürften aber zu einer Gesamtstrafe zusammengefasst werden.
Die Akte geht jetzt an die Staatsanwaltschaft. Über die Motive des Mannes, der offenbar dachte, nicht geschnappt zu werden, machte die Polizei keine Angaben.












