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Serienfertigung der Doppelkabine-Variante ab Juni
VW Amarok: Stapellauf für Produktion in Hannover
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| Der VW Amarok wird | VWN |
| jetzt auch in Hannover gebaut | |
Zur Errichtung der Amarok-Produktion gehörten umfangreiche Flächensanierungen der Halle 2, wo von 1975 bis 2006 der LT gebaut wurde, sowie die Integration des Amarok in die Lackiererei und den Karosseriebau und der Aufbau der neuen Fahrzeugmontage. Derzeit wird auf der Amarok-Montagelinie die Produktions-Vorserie gebaut, die bald nach dem heutigen Stapellauf von der sogenannten Nullserie abgelöst wird. Ab Ende Juni wird die Serienproduktion einsetzen, werktäglich werden in Hannover dann 185 Amarok die Bänder verlassen.
Winterkorn erklärte, VW habe im Segment der leichten Nutzfahrzeuge weltweit große Wachstumschancen. Mit dem Produktionsstart in Hannover sei der Amarok endgültig in Europa angekommen. "Der Amarok 'Made in Hannover' steht für die Leistungsfähigkeit des Standorts und gibt der Erfolgsgeschichte unseres Volkswagen Pickup jetzt zusätzlichen Rückenwind." McAllister sagte, es sei großartig, dass der Amarok jetzt auch in Niedersachsen produziert werde. "Das ist eine gute Entscheidung für den Standort Stöcken. Der Amarok ist der erste Pickup seiner Klasse eines europäischen Herstellers. Es ist ein tolles Fahrzeug."
Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil bezeichnete die Entscheidung für die Produktion in Hannover als Beweis, dass am Standort Deutschland die Automobilproduktion weiterhin wettbewerbsfähig sei. "Der Amarok sichert die Jobs von vielen tausend Menschen, nicht nur im Werk, sondern auch in der Region, ab".
Fünf Generationen des VW-Busses, insgesamt fast 8,5 Millionen Transporter, Caravelle, Multivan und California sind nach Werksangaben seit 1956 in Hannover produziert worden. Zusätzlich sind rund eine Million LT, Taro, MAN-G-Lkw und in den siebziger Jahren auch einige zehntausend Käfer von den Bändern gerollt. Außerdem fertigt das Werk seit 2009 die lackierte Karosserie für den Porsche Panamera. Der VW Crafter als Nachfolger des LT wird bei Mercedes-Benz in Düsseldorf und Ludwigsfelde gebaut, der Caddy und einige T5 in Polen. Das Hannoveraner Werk hatte lange auf den Bau des Lifestyle-Modells Microbus gehofft, den der frühere VW-Chef Pischetsrieder der Belegschaft vor ziemlich genau zehn Jahren angekündigt hatte.
Die jetzige Eröffnung fand im Vorfeld des jährlich stattfindenden Standortsymposiums des Werks statt. Die Mitglieder des Volkswagen-Konzernvorstands diskutieren beim jährlich stattfindenden Standortsymposium gemeinsam mit dem Markenvorstand, dem Werkmanagement und dem Betriebsrat über die Entwicklung des Standorts.












