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Kleinere und größere Limousine und SUV sollen DS-Linie ergänzen
Citroën Numéro 9: Ausblick auf drei neue DS-Modelle
Citroën bezeichnet das in Paris entwickelte Konzeptauto als Shooting Brake. Es verstärkt die bislang bei der DS-Linie verwendeten Ästhetik-Codes noch einmal. Speziell die Frontpartie gibt laut Hersteller einen Ausblick auf die künftigen DS-Modelle. Angekündigt sind insoweit eine kleinere Limousine, ein SUV und eben eine große Limousine, die Citroën einerseits als "Oberklasse" und andererseits als dem D-Segment zugehörig bezeichnet, das Mittelklasse bedeutet. Tatsächlich dürfte es wohl auf Obere Mittelklasse hinauslaufen, vielleicht als Ersatz für den Citroën C6.
Design-Merkmale von Numéro 9 sind u.a. das schwebende Dach, das von einer verchromten Leiste betont wird, auf der die filigrane DS-Prägung zu sehen ist, die bis zur Heckscheibe gezogenen seitlichen verglasten Flächen und bei der Studie eine tiefschwarze Außenlackierung mit leicht violetten Nuancen.
Angetrieben wird der mit vier konventionellen Türen bestückte Wagen wenig überraschend vom Hybrid-System des PSA-Konzerns, hier ergänzt um Plug-in-Technik. Das Messe-Exponat verfügt über einen kleinen 1,6-Liter-Benziner, der aus vier Zylindern satte 225 PS Leistung und 275 Nm Drehmoment holt und die Vorderachse antreibt; der Autobauer könnte hier aber alternativ je nach Marktanforderungen auch einen Diesel wie im DS5 Hybrid montieren. An der Hinterachse arbeitet ein 70 PS und 200 Nm starker Elektromotor. Bei hoher Last arbeiten beide zusammen und beschleunigen Numéro 9 in 5,7 Sekunden auf Tempo 100.
Die E-Maschine wird durch Lithium-Ionen-Batterien versorgt, die sich über eine haushaltsübliche Steckdose innerhalb von nur 3,5 Stunden aufladen lassen sollen. Citroën beziffert die rein elektrische Reichweite auf nicht weniger als 50 Kilometer. Nach dem aktuellen Berechnungsmodus ergibt sich so ein Normverbrauch von 1,9 Litern.












