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Maßnahmen zur technischen Lösung des Problems "toter Winkel"
EU-Kommission mit Richtlinien-Vorschlag für Fahrzeugspiegelsysteme
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Der Richtlinienvorschlag beruht auf Studien und Forschungsergebnissen, die die Kommission mit den Mitgliedstaaten, der Industrie und anderen Interessengruppen erörtert hat. Mit ihm soll die bestehende und zuletzt 1988 geänderte Rückspiegelrichtlinie um besondere Bestimmungen zur Verkleinerung des toten Winkels ergänzt werden. Die wichtigsten Neuerungen:
- Bestimmte Fahrzeuge müssen mit zusätzlichen Spiegeln ausgerüstet werden (LKW mit Frontspiegeln, PKW mit Außenspiegeln auf der Beifahrerseite, PKW und leichte Nutzfahrzeuge mit asphärischen Spiegeln).
- Die technischen Merkmale von Spiegeln werden neu bestimmt (z. B. Krümmungsradius der Oberfläche von Hauptaußenspiegeln jetzt 1.200 mm statt 1.800 mm), um das Sichtfeld zu vergrößern.
- In bestimmten Fällen können statt Spiegel andere Systeme für indirekte Sicht wie Kamera-Monitor-Systeme installiert werden.
Erkki Liikanen, für Unternehmen und Informationsgesellschaft zuständiger Kommissar: "Zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr müssen wir alle beitragen. Als Einzelpersonen tun wir das durch umsichtiges Fahren; der Staat fördert die Sicherheit lokaler und nationaler Ebene; doch bestimmte Sicherheitsprobleme erfordern eine europäische Lösung. Die technische Gestaltung von Kraftfahrzeugen ist ein Bereich, in dem europäische Normen helfen können, Leben zu retten."












