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ADAC: Wichtig sind Grüne Karte und private Krankenversicherung
An Weihnachten mit dem Auto nach Polen und Tschechien
Polen
Das Mitführen der Grünen Versicherungskarte oder einer an der Grenze abgeschlossenen Zusatzversicherung (Kosten etwa 50 Mark) ist Pflicht. Wer ohne diesen Versicherungsnachweis angetroffen wird, kommt um eine hohe Geldbuße (bis zu 1.700 Mark) nicht herum. Für Polen braucht man einen Reisepass. Ein Personalausweis genügt nur dann, wenn ein von den deutschen Grenzbehörden ausgestellter Reiseausweis als Passersatz vorgezeigt werden kann. In Deutschland zugelassene Pkw werden in Polen sofort beschlagnahmt und mit einem Zoll belegt, wenn sie an Einheimische verliehen werden. Der Halter (eventuell auch der Fahrer) muss zudem eine hohe Geldbusse zahlen. Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist verboten, Fremdwährung ist bis zu einem Gesamtwert von knapp 4000 Mark erlaubt. Ein höherer Fremdbetrag muss deklariert werden.
Tschechien
Auch hier sollte man bei Autoreisen die Grüne Karte nicht vergessen. Dieses Dokument muss vorgelegt werden, wenn es zu einem Unfall kommt. Deutsche Urlauber müssen über eine zusätzliche private Krankenversicherung verfügen und diese auf Verlangen nachweisen. Wer ohne Zusatzpolice angetroffen wird, hat mit willkürlich festgelegten Geldbußen zu rechnen beziehungsweise darf erst gar nicht einreisen. Ausgenommen von dieser Vorschrift sind privat Krankenversicherte, allerdings müssen auch sie einen entsprechenden Nachweis dafür erbringen. In der Altstadt von Prag und oft auch in anderen Innenstädten ist das Parken nur an Plätzen erlaubt, die mit einem blauen "P-Schild" gekennzeichnet sind.











