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Freitag, 30. Oktober 2020,
Exportoffensive umfasst künftig auch Japan

Opel geht ins Toyota-Land

Opel verfolgt weiter das Ziel, zumindest einen kleinen Teil des Absatzes außerhalb Europas zu erzielen. Nach kürzlich verkündeten entsprechenden Engagements in Südamerika wagt sich der Autobauer jetzt auch in ein echtes Autoland.
Opel geht ins Toyota-Land
Opel
Opel will Corsa & Co. ab
2021 auch in Japan verkaufen
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Opel setzt seine Exportoffensive fort. Vom kommenden Jahr an werde die Marke wieder in Japan präsent sein, kündigte das Unternehmen heute in Rüsselsheim an.

Zunächst sollen der Corsa - wohl unter einem anderen Namen -, der Combo Life und der Grandland X angeboten werden, inklusive der Elektrovariante des Kleinwagens und der Hybrid-Ausführung des SUV.

Möglich wird der Markteintritt durch den Anschluss Opels an die nationale Verkaufsorganisation der Groupe PSA. Diese ist mit den anderen drei Marken in Japan vertreten, wenn auch in kleinem Umfang: 15.600 Fahrzeuge wurden im vergangenen Jahr nach Unternehmensangaben verkauft. Opel-Chef Michael Lohscheller sagte, der Opel genieße in Japan, einem der größten Automärkte der Welt, "als deutsche Marke" einen hervorragenden Ruf.

Eine umfassende Exportoffensive ist eine Säule des Strategieplans "PACE!" von Opel, wonach bis 2025 - was die Opel-PR nach wie vor als "Mitte des kommenden Jahrzehnts" bezeichnet - mehr als zehn Prozent des Verkaufsvolumens außerhalb Europas realisiert werden sollen. Erst kürzlich hatte Opel ein Comeback in Russland und den Markteintritt in Kolumbien und Ecuador verkündet. Zuvor gab es seit Herbst 2017 neue Engagements in Südafrika und Tunesien, im Libanon, in Marokko, in der Ukraine und in Israel.
Leserbrief Autokiste folgen date  18.02.2020  —  # 13129
text  Hanno S. Ritter
IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
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