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Freitag, 16. Januar 2026
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Marken & ModelleLesezeit ~ 2 Minuten
4,70 Meter langer Sportswagon nur als Benziner
Kia bringt den K4 auch als Kombi
Der Neuheiten-Reigen bei Kia ist noch immer nicht zu Ende: Während Kombis eine eher aussterbende Gattung sind und Verbrenner
auch, hat der koreanische Autobauer genau diese zwei Welten noch einmal zusammengebracht. Doch der Mut für einen Diesel fehlt.
Kia
K4 mit Anhang: Kia bringt den Ceed-Nachfolger K4 auch als Kombi
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Kia ergänzt die K4-Baureihe in Deutschland um eine zweite Karosserievariante: Neben dem Schrägheck gibt es das Modell
künftig auch als Kombi. Der als Sportswagon vermarktete K4 streckt sich bei einem unveränderten Radstand von 2,72 Metern
auf eine Außenlänge von fast 4,70 Metern, das sind zehn Zentimeter mehr als beim Ceed Sportswagon.
Hinter der optional elektrischen und sensorgesteuerten Heckklappe steht ein Laderaumvolumen von 604 Litern zur
Verfügung bei den nicht elektrifizierten Modellen, beim Mildhybrid sind es 482 Liter. Maximal, also bei umgeklappten
Rücksitzen, schluckt der Sportswagon 1.439 bzw. 1.317 Liter.
Gezeichnet ist der K4 vom ehemaligen BMW-Designer Karim Habib. Der Sportswagon bleibt dabei natürlich den anderen
Karosserievarianten verbunden, selbst den "versteckten" hinteren Türgriff darf respektive muss auch der Kombi tragen.
Das Interieur mit seiner horizontal ausgerichteten Displaylandschaft in Kombination mit zahlreichen klassischen
Bedienelementen ist identisch.
Zur Ausstattung gehören u.a. zahlreiche Assistenzsysteme, Navigation, "Kia Connect" mit Fernbedienungsfunktionen,
Over-the-air-Updates, kabellose Handy-Integration, Sprachsteuerung mit KI-Einbindung und ein digitaler Autoschlüssel,
optional gibt es ein Soundsystem von Harman/Kardon, Sitzbelüftung, 360-Grad-Kamerasystem und ein zwar kleines,
aber zu öffnendes Glasdach. Insgesamt halten sich die Individualisierungs-Optionen stark in Grenzen.
Das Motorenangebot entspricht ebenfalls den anderen Varianten. Die Basis bildet ein Einliter-Dreizylinder mit schmalen
115 PS, der mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert ist. Optional steht eine Mildhybrid-Variante mit 48-Volt-System
zur Wahl, die stets über ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) verfügt. Interessanter ist der vierzylindrige 1,6 T-GDI,
der mit 150 und 180 PS und ausschließlich DCT angeboten wird. Ende dieses Jahres soll ein Vollhybrid folgen.
Allradantrieb gibt es ebensowenig wie Motoren, die mehr Spaß versprechen. Auch einen Diesel hat Kia nicht mehr
vorgesehen, obwohl der ja auch nicht schmutziger wäre als ein Benziner und obendrein gut zum kleinen Tankinhalt
847 Liter) passen würde.
Während der Ceed in Europa montiert wurde, baut Kia den K4 Sportswagon wie alle K4 und auch den in Deutschland
(noch?) nicht erhältlichen K3 in Mexiko. Ein Starttermin und Preise liegen noch nicht vor. Letztere lassen sich
aber ausgehend vom Schrägheck-K4 recht gut vorhersagen: Bei etwa 31.000 Euro (und damit 3.000 Euro über dem
Ceed) dürfte es losgehen, das 180-PS-Topmodell als GT-Line wird knapp an der 40k-Marke kratzen.