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Platz 5 im Marken-Ranking 2023 / Beliebtester Importeur seit 15 Jahren
Škoda rückt noch einen Platz vor

Škoda
abgeschlossen. Bestseller war der Octavia, der demnächst geliftet wird
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Mit aktuell 5,9 Prozent hat der Autobauer zwar einen neuen Rekord knapp verpasst, sich aber dennoch in der Statistik von Platz 6 auf Rang 5 vorarbeiten können. Opel (5,1 Prozent) ist nunmehr schwächer als Skoda. Ford erreicht noch 4,1 Prozent – noch, denn die um Ka, Fiesta, S-MAX, Galaxy und Ecosport "bereinigte" Pkw-Modellpalette dürfte im laufenden Jahr für noch schlechtere Zahlen sorgen.
Nächstes Ziel für Škoda wäre theoretisch Platz 4. Doch um BMW mit aktuell 8,2 Prozent Marktanteil zu schlagen, dürfte es sobald nicht reichen. Rechnet man bei Audi, aktuell auf Rang 3, die künftig auslaufenden Modelle A1, Q2 und TT aus der Bilanz heraus, kämen die Ingolstädter auf rund 211.000 Zulassungen entsprechend etwa 7,4 Prozent, würden also mit BMW die Plätze tauschen und so möglicherweise in Skodas Reichweite gelangen. Dies ist allerdings eine theoretische Betrachtung, die unterstellt, dass es bei Audi keine Verschiebungen in andere Baureihen gäbe.
Zurück zu Škoda, wo man stolz ist, 2023 außerdem stärkste Importmarke in Deutschland gewesen zu sein – und das inzwischen bereits zum 15. Mal in Folge. Verfolger Hyundai mit 3,7 Prozent Marktanteil hält noch einigen Abstand.
Mit fast 42.000 Einheiten war der Octavia einmal mehr das beliebteste Škoda-Modell in Deutschland. Schon auf Platz 2 rangierte der Enyaq mit rund 23.500 Neuzulassungen, gefolgt von Kodiaq, Karoq und Fabia. Scala und Kamiq laufen demgegenüber schlechter als man das eigentlich erwarten sollte.
Diese beiden Modelle sind aktuell bereits in den überarbeiteten Versionen bestellbar. In wenigen Wochen präsentiert Škoda das Octavia-Facelift. Nach der Markteinführung der neuen Generationen von Kodiaq und Superb folgt in der zweiten Jahreshälfte die Premiere des neuen elektrischen Kompakt-SUV Škoda Elroq.
Weltweit hat Škoda ebenfalls deutlich zugelegt, nämlich um 18,5 Prozent auf 866.800 Fahrzeuge. Auffällig bei den globalen Zahlen sind die aus China, wo das Unternehmen Rückgänge um fast die Hälfte hinnehmen musste.
