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Bescheidener Produktionsstart mit dem Seat 1400 im November 1953
Seat: Vor 70 Jahren ging es los
Seat
zum aktuellen Seat Leon
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Der Wagen, dessen Außendesign mit einem abgerundeten Heck und spitz zulaufenden Rücklichtern von den US-amerikanischen Fahrzeugen der damaligen Zeit inspiriert war, hatte einige Besonderheiten zu bieten: Der 1400er war eines der ersten Modelle, das eine gebogene, einteilige Windschutzscheibe und eine Heizung besaß und auch eines der ersten in Europa, bei dem eine selbsttragende Karosserie, damals "Ponton" genannt, anstelle eines separaten Fahrgestells mit angeschraubter Karosserie zum Einsatz kam.
Angetrieben wurde der gut 1,1 Tonnen leichte und 4,24 Meter lange Seat 1400 von einem Benzinmotor mit Vergaser und manuellem Choke, dessen Hubraum von 1.395 ccm auch heute gängig ist. Wo aber aktuell ein über 1,6 Tonnen schwerer Seat Leon e-Hybrid insgesamt 204 PS über ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderachse schickt, waren es damals 44 PS, die ein manuelles Vierganggetriebe nach hinten leitete. Maximal 120 km/h waren möglich, der Verbrauch lag nach damaliger Messung bei 10,5 Litern.
Bis zum Ende der ersten Produktionsserie des Seat 1400 im Jahr 1954 wurden gerade einmal 1.345 Fahrzeuge hergestellt. Doch dies sollte nur der Anfang sein, denn die 1400er-Familie wuchs weiter. Im Jahr 1954 wurde der 1400 A, im Jahr 1956 der 1400 B und im Jahr 1960 der 1400 C eingeführt, dazu erschien eine Reihe von Sonderversionen wie Kombi- und Nutzfahrzeugvarianten. Bis zur Einstellung der Produktion des Modells verkaufte Seat fast 99.000 Fahrzeuge.

