Sicherheit & Umwelt Lesezeit ~ 2 Minuten
Etwas weniger Verkehrstote bei etwas mehr Unfällen
Unfallstatistik Juli 2025: Tendenziell unverändert

DVR
Verkehrsunfällen meldet die Statistik für Juli 2025
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In den ersten sieben Monaten des Jahres erfasste die Polizei insgesamt 1,4 Millionen Straßenverkehrsunfälle. Dies entspricht einem Rückgang um etwa ein Prozent. Neben den reinen Sachschaden-Crashs waren dies rund 169.000 Unfälle mit Personenschaden (+1 % oder +1.400 Unfälle). Dabei kamen 1.593 Menschen ums Leben. Damit ist die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Personen oder ein Prozent gestiegen. Zur Halbjahresbilanz hatte diese Zahl noch bei +25 gelegen. Die Zahl der Verletzten blieb mit 211.000 nahezu unverändert.
Bezogen auf die Verkehrstoten in den ersten sieben Monaten erreichten wie üblich die drei Stadtstaaten gute Werte sowohl in absoluten Zahlen als auch in der Tendenz gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bremen erreicht sogar einen Rückgang von über 80 Prozent. Die meisten Menschen kamen auf den Straßen der bevölkerungsreichsten Bundesländer NRW, Bayern und Baden-Württemberg sowie in Niedersachsen ums Leben. Die größten Zuwächse gab es im Saarland und in Mecklenburg-Vorpommern. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist das Risiko eines tödlichen Unfalls statistisch gesehen in Mecklenburg-Vorpommern deutlich am höchsten, gefolgt von Brandenburg und Niedersachsen.
Grundsätze der Unfallstatistik
Zu beachten ist, dass es sich um vorläufige Zahlen handelt, die auf den von den Polizeibehörden tatsächlich
gemeldeten Fällen und einer statistisch hochgerechneten Zahl an Nachmeldungen und Nachstreichungen basiert,
so dass die oben genannten Zahlen nicht mit den etwa im Vorjahr für den gleichen Monat gemeldeten Werten
vergleichbar sind; auch die errechnete Tendenz kann abweichen, da diese bei den Vorjahreszahlen die endgültige
Höhe berücksichtigt. Nachträgliche Korrekturen nach unten gibt es ebenfalls, etwa weil sich herausstellt, dass
der Unfall nicht auf einer öffentlichen Straße passierte oder der Beteiligte z.B. durch einen Herzinfarkt
bereits kurz vor dem Crash gestorben war.
Die Statistik erfasst all jene Opfer, die bei Unfällen auf Deutschlands öffentlichen Straßen verunglückt sind, unabhängig von ihrer Nationalität. Deutsche Staatsbürger, die im Ausland ums Leben kamen, werden nicht erfasst. Verletzte, die innerhalb von dreißig Tagen nach dem Unfall an dessen Folgen sterben, werden als Verkehrstote registriert, nicht jedoch Suizid-Fälle.
