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Bessere Suche und Download-Optionen
KBA: Optimierte Rückruf-Datenbank am Start
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Gesucht werden kann nach Hersteller/Modell/Baujahr, über einen Hersteller-Rückrufcode oder eine KBA-Nummer. Im Rahmen der Überarbeitung neu geschaffen wurde u.a. die Möglichkeit, nach mehreren Fahrzeugmodellen gleichzeitig zu suchen.
Eine Download-Möglichkeit der gesamten Datenbank steht ebenfalls zur Verfügung. So erhält man beispielsweise eine CSV- oder Excel-Datei mit rund 7.000 Zeilen Inhalt, die sich dann – Excel-Grundkenntnisse vorausgesetzt – nach den verschiedenen Spalten sortieren und durchsuchen lassen. Über diese Option lässt sich anders als über die Website-Abfrage auch eine chronologisch sortierte Liste erhalten.
Die Datenbank reicht zurück bis ins Jahr 2008; sie enthält auch Rückrufe, die für Deutschland nicht relevant sind, und solche, bei denen etwa weltweit sechs und hierzulande exakt ein Fahrzeug betroffen sein soll. In einem gesonderten Bereich werden Rückrufe für Fahrzeugteile und -zubehör ausgewiesen.
Das KBA will mit der Überarbeitung die Transparenz im Rückrufgeschehen steigern und Dritten eine komfortable Möglichkeit der Datennutzung ermöglichen. Die Veröffentlichung neuer Rückrufe erfolgt den Angaben zufolge unmittelbar nach der Halterdatenermittlung durch die Behörde, so dass die entsprechenden Informationen zeitnah zum Beginn einer Rückrufaktion abrufbar sind.
Die Rückruf-Datenbank ist auf der KBA-Website etwas versteckt verlinkt, im Bereich Themen → Marktüberwachung → Rückrufe; der nachfolgende Link führt direkt dorthin.
