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Erster Mercedes-Camper vorübergehend im Museum zu besichtigen
Im Rückspiegel: Der Marco Polo wird 40

Mercedes-Benz
von 1984 kann jetzt im Mercedes-Museum besichtigt werden
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1984 wurde der venezianische Entdecker zum Namensgeber für das Campingmobil aus dem Haus mit Stern. Das Modell basierte auf dem unverwüstlichen T1, dem sogenannten "Bremer Transporter", Vorfahre des Sprinter. Seine charakteristischen Merkmale: die Stummelhaube, der bahama-beige Lack und das beige-braune Interieur, das damals als das "Must-Have" für anspruchsvolle Camper galt. Mit einer Höhe von 2,97 Metern war das Fahrzeug eine imposante Erscheinung.
Auf den ersten Marco Polo folgte erst 1996 die zweite Generation auf Vito-Basis, 2003 erschien der Marco Polo auf Viano-Basis, und seit 2015 fährt der Camper als Mitglied der V-Klasse vor. Das grundlegende Wohnkonzept blieb dabei stets unverändert. Es umfasst bis heute unter anderem ein Dachbett, eine Sitz-/Liegebank im Fond, drehbare Fahrer- und Beifahrersitze, eine Küchenzeile mit Spüle, Kocher und Kühlbox sowie Schrank- und Schubladenmodule. Wie viele Marco-Polo-Modelle in den 40 Jahren verkauft wurden, hat Mercedes nicht kommuniziert.
Die Grundpreise liegen aktuell zwischen rund 69.000 und 84.500 Euro, vollausgestattet kommen etwa 101.000 Euro zusammen.
